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"Cats & Dogs": Katze strebt nach der Weltherrschaft

Im Kino

Tiere sind eine Bank im Filmgeschäft. Seit die Rechner immer besser und billiger werden, schießen die Vermenschlichungs-Komödien ins Kraut. Sprechende Viecher überall: „Stuart Little“, „G-Force“, zuletzt „Marmaduke“, jetzt „Cats & Dogs“, zweiter Teil.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 15.08.2010
"Cats & Dogs": Katze strebt nach der Weltherrschaft

Jack McBrayer mit Katze Kitty Galore in dem Kinostreifen »Cats & Dogs«.

„Die Rache der Kitty Kahlohr“ hat der deutsche Verleih untertitelt, im Original ist von der Katze Kitty Galore die Rede. Ein Hinweis auf Pussy Galore, Gespielin von James Bond. Der Film kommt als Bond-Persiflage mit Tieren daher.

Schon der pfiffig-ironische Vorspann (Prismen, Cartoon-Stilisierung) ist ein Gruß an 007-Titeldesigner Maurice Binder, zitierfreudig geht es weiter. Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft. Erzschurkin ist eine Katzendame, besagte Kitty, die einen Apparillo scharf macht, dessen Signal alle Hunde und alle Hundebesitzer zur Raserei treibt. Wer kann die Irre stoppen? Die Liga der Superagenten auf vier Pfoten! Hunde betreiben eine Kommandozentrale, wo ein Mr. Q allerlei Schnickschnack bastelt. Schäferhund Rex, pardon: Diggs und Kollegen starten ihren Feldzug gegen Kitty.

Raketenanzug, Ninja-Miezen, Slapstick-Action. Die Lust am Zitat führt zu Auftritten eines Hannibal Lecter und des Terminators in Katzengestalt. Dank solcher Querverweise wirft Brad Peytons Film auch Lacher ab, die über Kinderklamauk hinausgehen. Letztlich ist „Cats & Dogs“ Fließbandware, immerhin mit kleinem Mehrwert.

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