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Corina Bomann: „Die Frauen vom Löwenhof: Agnetas Erbe“

Buchkritik

Stockholm 1913 – Agneta Lejongård hat sich von ihrer adeligen Familie und deren Erwartungen emanzipiert. Sie hat sich für mündig erklären lassen, studiert Kunst in der schwedischen Hauptstadt und hat eine Liaison mit Michael, einem Jurastudenten.

von Beate Rottgardt

, 05.07.2018
Corina Bomann: „Die Frauen vom Löwenhof: Agnetas Erbe“

So beginnt Corina Bomanns „Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe“, der erste Roman einer dreiteiligen Reihe über eine Adelsfamilie im 20. Jahrhundert.

Telegramm der strengen Mutter

Dann erhält Agneta ein Telegramm – ihre Mutter benachrichtigt sie über einen offenbar schweren Unfall ihres Vaters und ihres Bruders. Die junge Frau fährt mit dem Zug nach Schonen, ahnt nicht, was dort auf sie wartet, als sie das Schlafzimmer ihres Vaters betritt. Ohne Vorwarnung ihrer strengen Mutter. Der Vater und ihr älterer Bruder wollten bei einem Scheunenbrand wertvolle Pferde retten und wurden schwer verletzt. Der Vater ist tot, ihr Bruder liegt auf Leben und Tod im Krankenhaus, stirbt kurze Zeit später.

Starker Auftakt für Trilogie

Jetzt muss sich Agneta entscheiden – sie ist die neue Gräfin vom Löwenhof. Aber will sie ihre Freiheit, ihre Kunst und Michael tatsächlich aufgeben?

Ein starker historischer Roman über eine ebenso starke junge Frau. Ein gelungener Auftakt für die Reihe, mit der sich die Autorin einen lang gehegten Wunsch erfüllt hat. Zur Freude der Fans historischer Romane. Lesenswert.

Corina Bomann: Die Frauen vom Löwenhof: Agnetas Erbe, 736 S., Ullstein, ISBN 978-3-548-28996-0
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