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Buchtipp der Redaktion

Daniel Claeßen: "So was von da"

DORTMUND Passend zur Frankfurter Buchmesse - auf der auch in diesem Jahr wieder unzählige Lesebegeisterte erwartet werden - haben sich unsere Redakteure ihre Lieblingsbücher vorgenommen, um sie Ihnen vorzustellen. Daniel Claeßen rät Ihnen "So was von da" zu lesen.

Daniel Claeßen: "So was von da"

Die Buchtipps aus unserer Redaktion.

Es ist Silvester. Der letzte Tag des Jahres. Und auch von Oskar Wrobels Club auf St.Pauli, wo heute die Abriss-Party steigt. Vielleicht auch in Oskars Leben – das steht zumindest nach den ersten Seiten von Timo Hanekamps Debütroman zu befürchten: „So was von da“ beginnt mit einem Knall. Es folgen eine eingetretene Tür,  ein verzweifelter Zuhälter,  eine unmögliche To-do-Liste, eine Hetzjagd, ein autistisch anmutender Freund, eine lebensfrohe Künstlerin mit schwarzer Zukunft, eine Senatorin im Fahrstuhl – und die Ex-Freundin von Oskar, die im Grunde ja an allem Schuld ist.

Das alles und mehr passiert in 24 Stunden und auf 288 Seiten. Oskar und seine Freunde sind wirklich so was von da, als wären sie im gleichen Raum. Oder besser: Als wäre der Leser Teil der Clique, die chaotisch durch diesen letzten Tag taumelt – und natürlich durch die letzte Nacht, nach der alles anders sein wird. Was bleibt, ist lediglich die Musik im Ohr – bemerkenswert für ein gedrucktes Buch.

Wut, Euphorie, Verzweiflung, Freude, Trauer – das alles mischt Timo Hanekamp zu einem Cocktail, der der MDMA-Bowle in Oskars Club vermutlich in nichts nachsteht. Der Autor muss es wissen: Sein eigener Club machte 2005 in Hamburg dicht, die Eindrücke aus jener Zeit hat er in seiner Geschichte verarbeitet. Entstanden ist ein Roman mit wahnsinniger Geschwindigkeit, unglaublich komischen Momenten und herzzerreißender Tragik – ehe man nach der letzten Seite endlich wieder ausatmen kann.

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