Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Édouard Louis

Das Ende von Eddy

Eine unerträgliche Kindheit beschreibt der französische Autor Édouard Louis in seinem Debütroman "Das Ende von Eddy". Bewegend lässt er seinen Ich-Erzähler vom Aufwachsen in einem Dorf der Picardie berichten.

Das Ende von Eddy

Die kinderreiche Familie ist arm, später ist der Vater auch noch arbeitslos und wird zum Alkoholiker. Der Umgangston ist dementsprechend rau. Es ist viel von "echten Kerlen" die Rede; Eddy ist homosexuell, was er zu verbergen sucht.

Analyse des Dorflebens

Rückblickend analysiert Eddy die Mechanismen des Dorflebens, die den Menschen scheinbar keine Alternative lassen - außer der Flucht. Und die ergreift Eddy: Er wird sein Abitur auf einem Gymnasium in einer anderen Stadt machen und dort auch im Internat leben.

Édouard Louis: Das Ende von Eddy, 206 S., S. Fischer, 18,99 Euro, ISBN 978-3-10-0022776.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Florian Beckerhoff

Herrn Haiduks Laden der Wünsche

Eine hübsche Geschichte hat sich Florian Beckerhoff mit dem Roman „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ ausgedacht. Herr Haiduk ist ein Algerier aus Paris, der in Berlin lebt und dort einen Kiosk-Laden inklusive Paket- und Lotto-Annahmestelle betreibt.mehr...

Judith W. Taschler

David

Für ihren Roman „Die Deutschlehrerin“ hat Judith W. Taschler 2014 den Glauser-Preis bekommen. Jetzt ist ein neues, ganz wunderbares Buch der 47-jährigen Österreicherin erschienen: Im Roman „David“ erzählt sie eine Familiengeschichte über vier Generationen.mehr...

Thomas Reverdy

Es war einmal eine Stadt

Der in Frankreich lebende Autor Thomas Reverdy widmet sich in seinem Werk „Es war einmal eine Stadt“ dem sterbenden Detroit – und verknüpft dabei gleich mehrere Genres miteinander.mehr...

Lindsey Lee Johnson

Der gefährlichste Ort der Welt

Dem Erwachsenwerden widmet Lindsey Lee Johnson ihren Debütroman „Der gefährlichste Ort der Welt“. Mit diesem Ort ist eine Mittelschule in einem kleinen Städtchen in der Nähe von San Francisco gemeint.mehr...

Helga Hammer

Durch alle Zeiten

Diese Geschichte von einer Liebe, die trotz aller Hindernisse weiter lebt, von einer Hoffnung auf ein bisschen Glück, muss man einfach aufschreiben. Helga Hammer hat es getan.mehr...

Sven Stricker

Mensch, Rüdiger!

Zwei Männer in der Blüte ihres Lebens – doch leider welkt genau dieses Leben irgendwie so vor sich hin. Rüdigers Ehe ist alles andere als glücklich, genauso sieht es in seinem Beruf aus: Als Lehrer ist er eine glatte Niete und kreuzunglücklich. Dann erwischt er seine Frau noch mit ihrem Liebhaber im ehelichen Schlafzimmer.mehr...