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NRW geht leer aus

Der "Faust" geht an den Bayreuther "Ring"

HAMBURG Das Schauspiel Dortmund ist bei der Verleihung des Theaterpreises "Faust" wieder leer ausgegangen. Die Auszeichnung in der Kategorie "Bühne / Kostüm", wo das Theater Dortmund mit der Ausstattung von Pia Maria Mackert in „Das goldene Zeitalter - 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen“ nominiert war, geht an Aleksandar Denic, den Bühnenbildner von Wagners "Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen. NRW war in drei Kategorien nominiert, nimmt aber keinen Preis mit nach Hause.

Der "Faust" geht an den Bayreuther "Ring"

Das Bühnenbild von Wagners "Ring des Nibelungen" hat den Theaterpreis "Faust" bekommen.

Gefeiert wurde in der Hamburger Staatsoper am Samstagabend ab 20 Uhr, per Twitter gab der Deutsche Bühnenverein nach und nach die weiteren sieben Preisträger bekannt:  

  • Preisträgerin in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater ist Andrea Gronemeyer. Sie hat „Tanz Trommel“ am Schnawwl / Kevin O’Day Ballett  am Nationaltheater Mannheim herausgebracht. Nominiert war in dieser Kategorie auch Rüdiger Pape für „Momo“ am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf (in Kooperation mit Take-off: Junger Tanz).
  • Johan Simons, der Intendant der  Ruhrtriennale von 2015 bis 2018,  hat den "Faust" für seine Inszenierung von „Dantons Tod“ an den  Münchner Kammerspielen in der Kategorie Regie Schauspiel  bekommen. Nominiert war hier auch das Theater Oberhausen als dritte Bühne in NRW mit der "Orestie" von Simon Stone.
  • In der Kategorie Choreografie hat Christoph Winkler gewonnen. Er war mit „Das wahre Gesicht - Dance is not enough“ im Ballhaus Ost Berlin nominiert.
  • Preisträgerin in der Kategorie Regie Musiktheater ist Sandra Leupold. Sie hat „Don Carlo“ am Theater Lübeck inszeniert.
  • Bruna Andrade bekommt den "Faust" in der Kategorie Tanz für ihre Darstellung in „Der Fall M.“ und „Spiegelgleichnis“ im Rahmen des Ballettabends „Mythos“, Staatsballett Karlsruhe.
  • Preisträgerin in der Kategorie Sängerdarstellerin Musiktheater ist Evelyn Herlitzius.  Sie hat die Jury als Elektra in „Elektra“ von Richard Strauss an der Sächsischen Staatsoper Dresden beeindruckt.
  • Und als Letzte durfte Dagmar Manzel jubeln. Sie bekam den "Faust" in der Kategorie Darstellerin Schauspiel für die Rolle der Sie in „Gift“ am Deutschen Theater Berlin.

    Dortmunder Inszenierung

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Schon vorher stand Bühnenverlegerin Maria Müller-Sommer als Preisträgerin des Lebenswerks fest. Maria Müller-Sommer gehört zu den einflussreichsten Bühnenverlegern Deutschlands. Ihr ist es nicht nur gelungen, sich während der Gründung der Bundesrepublik in einer anfänglichen Männerdomäne durchzusetzen, sondern sie hat mit sensiblem Weitblick ein Gespür für theaterliterarische Strömungen entwickelt und stets zum richtigen Zeitpunkt auf diese reagiert, urteilte die Jury. . Und auch der Empfänger des Preises des Präsidenten stand mit dem Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig schon vorher fest.     

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