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Natasa Dragnic

Der Wind war es

"Der Wind war es" heißt der neue Roman der kroatischen Autorin Natasa Dragnic. Junge Leute, die ein Theaterstück proben möchten, verschlägt es auf die kroatische Insel Brac.

Der Wind war es

Mit dem aufkommenden Wind werden die Gefühle der Protagonisten durcheinandergewirbelt. Das erinnert ein bisschen an Shakespeares "Sommernachtstraum" - allerdings im Frühling.

Denn die Truppe aus München reist im Mai auf das Eiland. Gewohnt wird im Gästehaus von Barbaras Tante Julia, die schon lange in der Abgeschiedenheit lebt.

Unglückliche Anreise

Die Anfahrt ist nicht ganz glücklich. Ihr Auto stürzt fast in einen Abgrund, aber Michael reißt es von den Füßen, und er erreicht das Ziel recht verschrammt.

In diesen Michael ist Katrin verliebt, der jedoch interessiert sich mehr für Lisa. Barbara bringt noch einen Nikola aus dem Meer mit, was nicht nur ihren Freund wiederum eifersüchtig macht. Und Regisseur Anton hat sich in Julia verliebt.

Mit dem Aufkommen des Windes gerät das labile Gefüge komplett aus den Fugen.

Natasa Dragnic: Der Wind war es, 216 S., Ars Vivendi, 19,90 Euro, ISBN 978-3-86913-622-6.

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