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Design-Ausstellung über das Verhältnis von Norm und Form

Zeche Zollverein

ESSEN. Der Titel gibt es vor: "Norm=Form“ heißt eine neue Ausstellung auf Zeche Zollverein. Exponate aus einem ganzen Jahrhundert zeigen bis zum 17. Oktober, wie sich Design in der standardisierten Industriewelt entwickelt hat. Die starken Formen liefern viele spannende Aufschlüsse.

von Von Felix Guth

, 31.08.2010 / Lesedauer: 2 min
Design-Ausstellung über das Verhältnis von Norm und Form

Streng genormt und doch künstlerisch: Ein Ausstellungsstück von "Norm=Form" in Essen.

Die 100 Exponate auf der Zeche zeigen die Welt in DIN-, ASA- und ISO-Standards. Der Staat tritt als Gestalter auf, bestimmt Architektur und öffentlichen Raum. Die Industrie kontrolliert Größe und Formen – Schraube und Mutter, das Rad, die Kiste, der Brief. Doch dazwischen streuen sich Blicke über die Standard-Formen hinaus, auf Prototypen, das Ausreizen der Normen. Etliche bekannte Designer des 20. Jahrhunderts, etwa Dieter Rams oder Piet Zwart, ließen sich vom Gedanken der Standardisierung inspirieren. Zudem sind Produkte von Ray und Charles Eames, Herbert Lindinger, Ettore Sottass und anderen zu sehen.

„Norm=Form“ reist von Den Haag aus bis 2018 im Zwei-Jahres-Rhythmus durch Europa (Berlin, Stockholm, Paris, London, Rom). Das Ruhrgebiet ist im Kulturhauptstadtjahr einen Extra-Stopp wert. Ziel von „The Hague Design and Government“ ist ein politischer Impuls. Durch Abschlussberichte an die Europäische Union soll die Bedeutung von Design und visueller Kommunikation im öffentlichen Raum steigen – eventuelle Fördergelder inklusive. fegu  

  • „Norm=Form“, bis 17. Oktober; Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, Essen; Mi.-So. 11-19 Uhr.