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Deutsche Warhols bringen 151,5 Millionen Dollar

Versteigerung in New York

Die mit Spannung erwartete Versteigerung zweier Warhol-Bilder des deutschen Casinobetreibers Westspiel hat ihre Erwartungen noch übertroffen. Die beiden Bilder, «Triple Elvis» und «Four Marlons» brachten bei Christie's in New York zusammen 151,5 Millionen Dollar.

New York

13.11.2014
Deutsche Warhols bringen 151,5 Millionen Dollar

Die Versteigerung dieser beiden Warhol-Bilder brachte mehr als 151 Millionen Dollar

Gehofft hatten die Händler auf 120 Millionen Dollar. Der Verkauf beider Bilder ist in Nordrhein-Westfalen hochumstritten. Kritiker befürchten einen Einstieg in den Ausverkauf der landeseigenen Kunst, um Haushaltslöcher zu stopfen. Das erste Warhol-Bild des deutschen Spielbankbetreibers Westspiel hat in New York 82 Millionen Dollar gebracht. «Triple Elvis» von 1963 ging bei der Versteigerung bei Christie's damit weit über die erhofften 60 Millionen Dollar hinaus. Westspiel bekommt davon den Hammerpreis von 73 Millionen, der Rest ist die Prämie für das Auktionshaus.Wert stieg von 85.000 Dollar auf 82 Millionen Dollar Gekauft hatte Westspiel das Bild des 1987 gestorbenen Andy Warhol Ende der 70er Jahre für nur 85 000 Dollar. "Four Marinos", das zweite  Bild, kam für fast 70 Millionen Dollar unter den Hammer. Erwartet worden waren 60 Millionen Dollar. Die Versteigerung der beiden Siebdrucke, die früher im Casino Aachen hingen und seit 2009 eingelagert waren, hatte eine heftige Debatte über den Umgang mit Kunst in Unternehmen in NRW ausgelöst. Kritiker sprechen von einem „Ausverkauf der Kunst des Landes“ und einem „Tabubruch“.

Befürworter halten dagegen, dass Westspiel, eine 100-prozentige Tochter der NRW.Bank, ein eigenständiges Unternehmen sei, das aus eigener Kraft aus der Verlustzone herauskommen müsse.

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