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Ausstellung: Bridges-Preisträger

Dortmunder Phoenix-See inspiriert Fotografen

ESSEN Die Westfalenmetropole Dortmund scheint Fotografen zu inspirieren. Hier entdeckten die jungen Preisträger des Bridges-Fotoprojekts "Emscher-Zukunft" Motive zwischen Ruhrpott-Relikten und der Vision einer lebenswerten neuen Stadt, in der nach dem Rückzug der Industrie die Natur große Flächen zurückerobert.

Dortmunder Phoenix-See inspiriert Fotografen

Albert Palowskis Serie "Haus am See" verfolgt die strukturellen Veränderungen in Dortmund-Hörde.

Vier der fünf Fotoserien zum Thema "Substain/Ability - Ideal und Plan" entstanden am Phoenix-See. Skepsis gegenüber dem Wandel im Emschertal, den das Projekt symbolisiert, ist in der Ausstellung im Kunstraum der ehemaligen Notkirche in Essen nicht zu übersehen. Keine Spur des Sees findet sich in Haiko Hebigs Aufnahmen "Stichtag Seefest". Der Dortmunder Fotograf stieß am 1. Oktober 2010, dem Tag der Flutung, auf ödes Brachland und ein großes Versprechen.Der Dortmunder Fotograf Albert Palowski verfolgt in seiner Serie "Haus am See" mit kritischer Distanz die strukturellen Veränderungen im ehemaligen Arbeiterquartier Dortmund-Hörde, in dem Luxusvillen entstehen. Dortmunder Schattenseiten blättert Fotografin Rosa Maria Rühling aus Bad Sooden-Allendorf auf. Ihre Serie "Azis" spiegelt gespenstisch verfremdet die Callboy-Szene junger Bulgaren und Türken in der Umgebung des Hauptbahnhofes wider.Preis für Axel Braun Der Preis zur Realisierung eines Konzeptes ging diesmal an Axel Braun, der die Rückkehr der Natur beim Emscher-Umbau begleiten und mit historischen Dokumenten der Industrialisierung konfrontieren wird.

 

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