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Ein Raumschiff aus Origami

Kunstverein Dortmund

DORTMUND Die Nelke war mal weiß. Dann haben Japaner im Labor sie blau gefärbt. Der Georg aber möchte sie wieder weiß machen. Klingt komisch, ist aber so.

von Von Ilka Bärwald

, 18.08.2010
Ein Raumschiff aus Origami

Common flowers/White out" von Georg Tremmel.

So würde wohl die "Sendung mit der Maus" das Kunstprojekt von Georg Tremmel (Österreich) und Shiho Fukuhara aus Japan erklären. "Wie kann ich komplexe Themen auf ästhetischer Ebene darstellen?" erklärt Georg Russegger, Koordinator der Teilausstellung "Exchange emergences" im Kunstverein Dortmund, die Schnittmenge der vier Installationen. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiener Coded Cultures Festival und dem Japan Media Arts Festival.Ufo am Schirm Tremmel interessiert sich für die Nelken, die eine japanische Brauerei vor fünf Jahren auf den Markt brachte. "Es war das erste genmanipulierte Produkt, das für rein ästhetische Zwecke verändert wurde." Er möchte nun die Blumen wieder zu ihrer "natürlichen" weißen Ursprungsfarbe verändern. "Was ist dann künstlich, was natürlich?" fragt der Künstler. Mit einem humorigen Unterton ist Saso Sedlaceks "Origami Space Race" versehen. Die Installation aus Schirm und einem Plastik-Ufo mit Origami-Seglern sieht komisch aus, ist es aber nur zum Teil: Es soll ein Initiativprojekt für alternative Weltraumprogramme sein, die ökologischere Technologien einsetzen."Exchange emergences", Kunstverein, Hansastr. 3, bis 29.8. tgl. 10-20 Uhr. Eröffnung Donnerstag, 19.8., 19 Uhr.

 

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