Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Ein Schotte macht noch keinen Sommer"

Im Kino

Die McLeods sind eine besondere Sippe. Vater (David Tennant) und Mutter (Rosamund Pike) liegen sich ständig in den Haaren, die Scheidung ist beschlossene Sache. Ihre drei Kinder in den Griff zu kriegen, hat etwas von Flöhe hüten.

"Ein Schotte macht noch keinen Sommer"

Der Opa flieht vor dem Chaos und fährt zum Angeln ans Meer.

Von London geht es nach Schottland, wo Opa Gordie (Billy Connolly) Geburtstag feiert. Ihm wollen die McLeods eine heile Welt vorgaukeln. Die Kinder werden vergattert: Kein Wort zu Opa. Mama und Papa verstehen sich prima! In der britischen Komödie „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ (Regie: Guy Jenkin, Andy Hamilton) läuft aber nichts nach Plan.

Kleine Plappermäuler können den Rand nicht halten. Onkel und Tante haben genauso einen Hau wie Mama und Papa. Alles angerichtet für eine Sitcom turbulenter Peinlichkeiten. Nur Opa in seiner Altersweisheit hat die Ruhe weg. Er entflieht Trubel und Gezeter und fährt mit den Enkeln ans Meer. In der folgenden Episode rücken die Kinder in den Vordergrund. Ganz nach Opas Wunsch richten sie am Strand ein altes Wikinger-Ritual aus. Kindliche Logik ist irgendwie bestechend, seien die Erwachsenen noch so bestürzt. Das Fest scheint ruiniert, Presse, Polizei und eine Psychologin rücken an. Chaos ist der Schmierstoff dieser schwarz gefärbten Humoreske. Kindermund wird etwas überstrapaziert, mancher Schabernack eher durchsichtig eingefädelt. Trotzdem reicht es zu einer passablen Giggel-Komödie, in der keine Langweile aufkommt.