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Documenta des Reviers

Emscherkunst wandert 2016 zum Dortmunder U-Turm

DORTMUND Die riesige Freiluft-Ausstellung „Emscherkunst 2016“ kommt nach Dortmund. Das zentrale Besucherzentrum öffnet vom 4. Juni bis 18. September nächsten Jahres im Dortmunder U. Eines der größten Ausstellungsareale wird das neue Hochwasser-Rückhaltebecken der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze Dortmund/ Castrop-Rauxel sein.

Emscherkunst wandert 2016 zum Dortmunder U-Turm

Nur aus der Luft erkennt man, wie riesig das neue Hochwasser-Rückhaltebecken der Emschergenossenschaft an der Stadtgrenze Dortmund-Mengede/Castrop-Rauxel-Ickern ist. Hier wird 2016 ein Teil der Ausstellung „Emscherkunst“ stattfinden. Links im Bild verläuft die Autobahn

„Dreimal so groß wie der Phoenix-See“ sei dieses neue und vielen Menschen noch unbekannte Bauwerk, erklärt Rüdiger Brand als Sprecher der Emschergenossenschaft. Die Kunst wird sich, weil ein Hochwasser ja jederzeit kommen kann, allerdings neben und nicht in diesem riesigen Becken befinden. „Ein genialer Ort“, verspricht Rüdiger Brand.

Zweimal hat es die „Emscherkunst“, die beliebte „documenta des Reviers“, bisher gegeben. Veranstalter sind die Emschergenossenschaft, die Urbanen Künste Ruhr und der Regionalverband Ruhr. Zuletzt kamen im Sommer 2013 rund 255 000 Besucher. Die meisten nutzten das Rad, um über die idyllischen und gut ausgeschilderten Wege von Kunstwerk zu Kunstwerk zu strampeln.

50 Kilometer langer Pfad

Diesmal ist ein 50 Kilometer langer Pfad vom idyllischen Emscherquellhof in Holzwickede (mit Besucherzentrum) bis zum Stadthafen Recklinghausen geplant. 16 neue Kunstwerke hat Kurator Florian Matzner angedacht.

„Dafür wird man per Rad zwei Tage brauchen“, vermutet Brand. Den Ausstellungsmachern ist bewusst, dass das Dortmunder U keineswegs an der Emscher liegt.

HOLZWICKEDE Die Emscherkunst zieht's zur Quelle des Flusses, der der großen Freiluft-Ausstellung ihren Namen gegeben hat. Diese Quelle entspringt in Holzwickede, also bespielen die Künstler im Sommer 2016, beim dritten Festival, das östliche Ruhrgebiet.mehr...

Nächste Auflage in Dortmund?

255 000 sahen die "Emscherkunst"

ESSEN Die Emscherkunst 2013 ist zwar am letzten Wochenende zu Ende gegangen. Doch die nächste Auflage im Jahr 2016 könnte sich im Osten des Reviers abspielen. "Dann wäre Dortmund ein Schwerpunkt", sagte Patricia Bender, Sprecherin der riesigen Freiluft-Ausstellung.mehr...

Das Besucherzentrum in Bahnhofsnähe dürfte jedoch perfekt für Gäste sein, die mit dem Zug anreisen, etwa aus den Niederlanden. Sie können sich am U-Turm Fahrräder ausleihen, Info-Material einpacken – und los geht´s.

Sieben Areale sind geplant

Zu den sieben Ausstellungsarealen gehört außerdem der Dortmunder „Phoenix-Raum“ mit dem gleichnamigen neuen See und dem Gelände Phoenix-West. Dazu kommen die Kokerei Hansa in Dortmund, das Wasserkreuz Emscher/Rhein-Herne-Kanal in Henrichenburg/Castrop-Rauxel und der Stadthafen Recklinghausen, wo sich ein neues In-Viertel entwickelt hat.

Hier soll am Museum „Strom und Leben“ das dritte Besucherzentrum entstehen. Besonders beliebte Kunstwerke der vorangegangenen Ausstellungen werden wieder zu erleben sein.

Neue Bustouren

Der gemütlich eingerichtete Tank der „Gesellschaft der Amateur-Ornithologen“ und das Holzhaus „Warten auf den Fluss“ bekommen neue Standorte. Wieder werden Studierende die Kunst erläutern – ein Service, der gut angenommen wurde. Neu sind Bustouren für alle, die nicht radeln können.

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