Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Entspannter Kurzurlaub in einer heilen Welt

Drei Fragen an den Zirkuschef

Bernhard Paul und der Circus Roncalli kommen im Januar nach Dortmund. Für den Zirkuschef ist der Aufenthalt im Ruhrgebiet dabei so etwas wie ein Heimspiel. Im Gespräch mit Redakteurin Julia Gaß erklärte er warum.

WIEN/DORTMUND

, 17.11.2014
Entspannter Kurzurlaub in einer heilen Welt

Bernhard Paul leitet den Circus Roncalli-

Ja, ich mag das Konzerthaus und das Ruhrgebiet. Die Menschen dort sind ehrlich und direkt. Das Konzerthaus ist unser Wohnzimmer. Wir waren schon beim Eröffnungswochenende dabei, und ich hänge dort immer noch in Öl gemalt.

Ja, er hat für ihn die Texte für den „Donauwalzer“ und „Wein, Weib und Gesang“ geschrieben. Die Wiener reservieren uns immer ihre schönsten Plätze, wie hier der vor dem Rathaus.

Wir wollen keine Serienproduktion aus der Show machen, sie soll ein Unikat bleiben, das für beide Städte maßgeschneidert ist. Im Konzerthaus haben wir schon tolle Artistik präsentiert. In dem Saal geht das. Es wird eine Winterreise, bei der es um Entschleunigung geht. Die Menschen sind vor Weihnachten und an den Feiertagen im Stress, wir wollen ihnen ein Stück heile Welt bieten und Entspannung. Wie in einem Kurzurlaub. In unserer Zeltshow schenken wir einem Artisten zwölf Minuten Zeit, in denen er Palmzweige aufeinanderlegt und balanciert. Und es funktioniert, das Publikum verfolgt das mit großer Spannung. In Dortmund wird diese Nummer nicht dabei sein, aber viele andere, in denen es um Ruhe und Poesie geht.