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Neu im Kino

Es "pottert" und "pilchert" auf der Zeitreise

Ein Mädchen, eine Gabe. Sie reist durch die Zeit. Als Trägerin einer Bestimmung, von der sie nichts Genaues weiß. Eine Geheimloge. Ein seltsamer Graf des 18. Jahrhunderts. Ein Club von Auserwählten, deren Blut große Macht freisetzen kann. Alles hier raunt "Mystery" und "Fantasy".

Es "pottert" und "pilchert" auf der Zeitreise

Die erste Liebe ist schon kompliziert genug, Zeitreisen machen sie jedoch noch schwieriger.

„Saphirblau“ heißt der zweite Film einer Trilogie nach Büchern von Kerstin Gier, Bestseller im Segment der Teenie-Romane. Auf der Leinwand sieht man Spurenelemente von Edgar Wallace, Dan Brown, Cornelia Funke, es „pottert“ und es „pilchert“, denn eigentlich wird hinter Mummenschanz und Dekor von der Liebe erzählt.

Gwendolyn (Maria Ehrich) und Gideon (Jannis Niewöhner) führen die Parade junger Schönlinge an, die in dunkle Machenschaften um einen Welteroberungs-Plan geraten. Als Strippenzieher tritt ein sinistrer Blaublüter an (Peter Simonischek), der Gwen für seine Zwecke manipulieren will. Nie weiß sie, ob sie ihrem Schatz Gideon trauen kann, die Romanze der beiden ist ein ewiges Hü und Hott.

Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde (Regie) scheuchen das Paar durch viele Kostüme. Dates im Jahr 1783 und 1912. 1953 trifft Gwen ihren Großvater. Eine Schnitzeljagd von heute nach gestern und vorgestern. Plot und Subplots wuchern und wuchern, bis man fast den Überblick verliert. Der Mittelteil einer Trilogie gibt per se keine endgültigen Antworten, dieser ist eine große Hängepartie. Maue Placebo-Spannung, die Zeitreisen ein „Gimmick“, drum herum jede Menge Gemunkel und Geflüster. Zum Thriller, selbst zum moderaten, taugt das wenig. Als Liebelei ist „Saphirblau“ passgenau auf pubertierende Mädels zugeschnitten, Kino-Konfektion nach erprobtem Muster. Zahm und brav.  

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