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Freie Szene fühlt sich von RUHR.2010 übergangen

ESSEN Die Freie Kulturszene übt Kritik am Auswahlverfahren für Projekte des Kulturhauptstadtjahres 2010. Sie fühlt sich gegenüber Großprojekten benachteiligt (wir berichteten). Die Szene beklagt mangelnde Kooperation der RUHR.2010 GmbH.

Freie Künstler hätten nicht die Möglichkeit, sich regional zu verknüpfen, was aber eine der Bedingungen der Ausschreibung war. Sie fordert eine von der RUHR.2010 GmbH moderierte Tagung, die diese Vernetzung ermöglicht und Einzelvorschläge zusammenführt. Den Vorschlag von RUHR.2010 Geschäftsführer Oliver Scheytt, sich bei einer Absage in Stadtprojekten zu präsentieren, sieht die Szene problematisch. "Die Städte können nicht alle auffangen, die durch das Raster fallen", so Sprecher Rainer Bode.

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