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Inszenierung ist umgezogen

"Giselle" aufs Neue gefeiert

GELSENKIRCHEN "Giselle" - 1841 von Adolphe Adam komponiert - gilt als Inbegriff des romantisch-fantastischen Balletts. Jetzt tanzt "Giselle" in Gelsenkirchen. Um das Projekt realisieren zu können, hatten sich 2013 die Kompanien Essens und Gelsenkirchens zusammengetan.

"Giselle" aufs Neue gefeiert

Der Premierenjubel in Gelsenkirchen war unbeschreiblich - vor allem für das Liebespaar, getanzt von Bridget Breiner und Raphael Marquet.

Dabei haben sie eine neue, zeitgemäßere Interpretation der Geschichte übernommen, die David Dawson 2008 für die Dresdener Semperoper entwickelt hat. In ihr treiben nicht mehr, nach Heinrich Heine, "Bräute, die starben, ehe sie zur Hochzeit gingen, mitternächtlich spukend junge Männer tanzend in den Tod".Eine Art Traumvision Albrecht, der Giselles Tod verschuldet hat, erlebt den Geistertanz nicht real, sondern in einer Art Traumvision, die ihn nicht zerstört, sondern läutert.

Giselle - in der Spielzeit 2013 in Essen, nun im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen - und die Zusammenarbeit beider Ensembles erweist sich für die Ballettszene des Reviers als ein Glücksfall: Sie verheißt größere Projekte, stärkt die Ensembles und vermindert Kosten.Liebespaar Giselle und Albrecht

Wie zuvor in Essen, war der Premierenjubel in Gelsenkirchen unbeschreiblich - vor allem für das Liebespaar Giselle und Albrecht, getanzt von Ballettdirektorin Bridget Breiner selbst und von Raphael Marquet. Aber auch für die Verschmelzung der beiden Ensembles (an die 30 Tänzer), für die Bühnen- und Kostümlösungen in beiden Städten (Arne Walther und Yumiko Takeshima) und schließlich für die Musiker und ihren Dirigenten Val-teri Rauhalammi.

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