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Götz Alsmann zeigt die eleganten Seiten des Broadway

Weltpremiere in Dortmund

Kein Wunder, dass Götz Alsmann mit seiner Band gerne die Weltpremiere seiner Programme im Konzerthaus Dortmund feiert. Die Blumen überreichten nach dem zweistündigen, sehr unterhaltsamen Bummel über den Broadway die „Funny girls“ Liza May Minelli und Barbra Streisand, und in dem in den Farben der babyrosanen Sakkos der Musiker beleuchteten Stravinsky wurde bei der Premierenfeier ein mit Wunderkerzen gespickter Truthahn serviert. Dazu gab‘s ein T-Shirt mit Namen auf dem Walk-of-Fame-Stern.

DORTMUND

, 08.11.2014
Götz Alsmann zeigt die eleganten Seiten des Broadway

Götz Alsmann feiert am Freitag die Weltpremiere seines Programms "Broadway" im Konzerthaus Dortmund.

Das hatten sich der 57-jährige Jazz-Entertainer aus Münster und seine vier Musiker bei ihrem 14. Auftritt im Konzerthaus Dortmund, der am Freitagabend ausverkauft war, verdient. „Broadway“ ist ein elegantes Programm, mit tollen Arrangements der Klassiker von Gershwin bis Cole Porter und Nat King Cole, von Musical über Filmmusik bis zur Jazzballade, alles gesungen in deutscher Sprache und fast alles Ohrwürmer. – Ein glamouröses Gute-Laune-Programm, bei dem man sofort mitwippt.

Alsmann gibt das Blumenmädchen Eliza aus „My fair Lady“, später auch den Higgins. Er näselt  sich durch „Eine Mondnacht am Meer“, träumt vom „Kleinen Park in der großen Stadt“ und zaubert eine Leichtigkeit des Big Apple in den Saal, wie es sie wohl nur in den 30er- bis 50er-Jahren gab. Und er ist ein Insider-Reiseführer, plaudert zwischendurch über seinen Abstecher nach New York, wo die Band im Sommer im legendären Sear-Sound-Studio die 18 Songs der CD aufgenommen hat, und erzählt aus Tanzstundenzeiten in Münster.

Nur das Vibraphon und manchmal die gestopfte Trompete von Alfrid Maria Sicking ist ein Melodieinstrument neben Alsmanns Klavier; Markus Passlick steht wieder in einem Spielzimmer voller Percussion-Instrumente, die für besondere Klangfarben sorgen, Michael Ottomar Müller zupft mit der Gelassenheit alter Jazzlegenden den Bass, und Rudi Marhold trommelt dazu auf dem Schlagzeug ebenso abgeklärt den Takt. Das ist „Der alte Zauber“ der Alsmann-Band, den Passlick auch in einem Solo beschwören darf. Rausschmeißer im wahrsten Sinne des Wortes war ein Alsmann-Solo auf der Ukulele. So eine abstruse Nummer wäre noch nicht mal bei „Zimmer frei“ möglich.

Zwei Jahre wird Alsmann mit seiner Band mit dem Programm touren. Geplant sind rund 200 Konzerte. Für das zweite Konzert am Samstagabend (8.11.), 20 Uhr, im Konzerthaus Dortmund gibt es nur noch wenige Restkarten.