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Rat stimmt zu

Grünes Licht für das Bochumer Musikzentrum

BOCHUM Es wird gebaut. Bochum bekommt sein Konzerthaus, das Musikzentrum heißt und mehr sein soll als nur eine Spielstätte für die Bochumer Symphoniker. Knapp 33 Millionen Euro stehen für das Projekt zur Verfügung. Am Donnerstag stimmte der Rat der Stadt Bochum dem Bau des Musikzentrums zu.

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Zwei Gebäude sollen rechts und links der Marienkirche entstehen. Ein Konzertsaal und zwei kleine Musikzimmer.

Blick in den Saal des neuen Bochumer Musikzentrums.

Nach hitziger Debatte entschied der Stadtrat: Alles im grünen Bereich. Die Planungen seien in Ordnung und würden den finanziellen Rahmen nicht sprengen. Noch am Tag vor der Sitzung hatte sich Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz in Düsseldorf persönlich die Förderbescheid des Landes abgeholt.Finanzierung 16,5 Millionen Euro überweist das Land aus EU- und Städtebaumitteln. 12,3 Millionen Euro werden von der Stiftung Bochumer Symphonie über Spenden zur Verfügung gestellt, Stadtwerke und Sparkasse steuern zwei Millionen hinzu. 2,4 Millionen Euro muss Bochum aus dem eigenen Haushalt beisteuern. Generalmusikdirektor Steven Sloane zeigte sich nach der Entscheidung erleichtert. Seit Jahren kämpft er für den Bau einer Spielstätte für die Symphoniker. „Die Freude könnte nicht größer sein“, so Sloane. „Das ist endlich mal eine Entscheidung mit einem Punkt am Ende und nicht mit einem Komma.“Ein Haus für Bochum Britta Freis, die Geschäftsführerin der Stiftung, verspricht: „Wir werden ein Haus für Bochum im Kostenrahmen bauen. Ein Haus, das auch die Kritiker überzeugt.“ Eine Bürgerinitiative, die das Projekt für zu kostspielig hält, will gegen den Ratsbeschluss nun ein Bürgerbegehren initiieren. Nach Auffassung der Stadtverwaltung gibt es dafür aber keine rechtliche Grundlage. „Davor habe ich keine Angst“, sagt Sloane. „Wie ich das verstehe, ist diese Entscheidung endgültig.“ Nach 13 Jahren politischer Debatten hat sich Bochum für ein Musikzentrum entschieden.  



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