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Hamburger Elbphilharmonie kostet jetzt 500 Millionen Euro

HAMBURG Jetzt hat Hamburg ein Konzerthaus, dessen Bau ein Fiasko zu werden droht. Die Ausgaben für das spektakuläre Gebäude auf einem alten Speicher im Hafen sind in schwindelerregende Höhen gestiegen. Der Bau wird insgesamt mindestens eine halbe Milliarde Euro kosten.

Hamburger Elbphilharmonie kostet jetzt 500 Millionen Euro

So soll die Elbphilharmonie aussehen.

In einer chaotischen Pressekonferenz hatte Kultursenatorin Karin von Welck am Mittwochabend einräumen müssen, dass die Elbphilharmonie den Steuerzahler 323 Millionen Euro kosten wird (wir berichteten). Hinzu kommen Spendengelder in Höhe von 76,6 Millionen Euro und der private Anteil an dem Gebäude, in dem auch ein Luxushotel und Eigentumswohnungen Platz finden sollen. In diesem Bereich wird mit Ausgaben von 103 Millionen Euro gerechnet.

Bürgermeister Ole von Beust (CDU) stellte sich hinter seine Kultursenatorin. Auch die mitregierende GAL signalisierte Unterstützung. Dagegen will die Opposition in der Hamburger Bürgerschaft die Kostenexplosion nicht hinnehmen. Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Linken, Michael Neumann und Dora Heyenn, erklärten, einem Nachtragshaushalt voraussichtlich so nicht zuzustimmen.

Unklar ist, wie die Verdreifachung des geplanten Steueranteils aufgefangen werden soll. Zuletzt war mit öffentlichen Zuschüssen von 114 Millionen Euro gerechnet worden. Ein Sprecher der Finanzbehörde sagte: "Es wird definitiv keine Neuverschuldung geben." Die Kostensteigerungen würden über das Sonderinvestitionsprogramm 2010, die Steuermehreinnahmen und einen Zugriff auf Rücklagen aufgefangen.

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