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Hannelore Hoger im Gespräch: Auf ewig "Bella Block"?

LÜNEN Als "Bella Block" sorgt sie für Spannung am Samstagabend, aber auch für niveauvolle Komödien und Historisches ist die vielseitige Schauspielerin Hannelore Hoger die richtige Besetzung. Beim Kinofest Lünen spielt sie eine andere Rolle. Am Mittwoch, 12. November, liest sie "Geschichten des Grauens" von Edgar Allan Poe. Redakteurin Beate Rottgardt sprach mit ihr im Vorfeld.

Hannelore Hoger im Gespräch: Auf ewig "Bella Block"?

Hannelore Hoger ist als "Bella Block" eine der beliebtesten TV-Kommissarinnen. Beim Kinofest Lünen liest die Schauspielerin Geschichten von Edgar Allen Poe.

Auf was können sich die Besucher bei der Lesung freuen?

Hoger: Auf einen wunderbaren Autor, von dem ich drei Geschichten lese. Und damit auf ein bisschen Spannung und ein bisschen Grausamkeit.

Was reizt Sie als Schauspielerin an Lesungen?

Hoger: Dass man sich Texte aussuchen kann und unabhängig von Anderen ist. Ich bin allein verantwortlich. Bei meiner Lesung ist auch der Pianist Siegfried Gerlich dabei, die Leute können zwischendurch die Musik hören und über die Texte nachdenken. Außerdem lese ich gerne vor.

Haben Sie auch Ihrer Tochter Nina, die ja selbst eine erfolgreiche Schauspielerin ist, früher vorgelesen?

Hoger: Ja, natürlich. Und sie ist auch mit Lesungen unterwegs, hat ein tolles Elsa Lasker-Schüler-Programm mit Klezmer-Musikern.

Womit sind Sie derzeit beschäftigt?

Hoger: Ich habe eine neue Bella-Block-Folge abgedreht und spiele jetzt die Katharina von Medici in dem Projekt "Henri IV" von Jo Baier.

Und nach diesem Film?

Hoger: Danach mache ich erstmal Pause, ich hab nämlich das ganze Jahr durchgearbeitet. Beispielsweise hab ich in Südafrika mit Regisseur Rainer Kaufmann und dem schwedischen Kollegen Rolf Lassgard gedreht.

Der auch schon beim Lüner Kinofest war und die Zuschauer begeistert hat.

Hoger: Er ist auch ein toller und sehr netter Kollege. Den Film müssen wir noch synchronisieren, aber Rainer Kaufmann hat derzeit viel zu tun. Die Geschichte soll noch auf einem Filmfest laufen.

Mögen Sie Filmfeste?

Hoger: Auf jeden Fall, leider hab ich nur zu wenig Zeit. Aber dort findet man noch Filme, die man sonst nicht sieht. Ich mag die Atmosphäre, die interessanten Leute und würde gerne mehr auf Festivals sein. Leider habe ich auch keine Zeit, länger beim Lüner Kinofest zu bleiben. Ich muss nach der Lesung sofort wieder nach Köln, weil ich am nächsten Tag wieder drehe.

Bleiben Sie "Bella Block" weiter treu?

Hoger: Ja, erstmal schon. Das Publikum mag die Geschichten. Es wird sich allerdings etwas verändern, was, darf ich aber noch nicht verraten. 15 Jahre spiele ich jetzt diese Rolle, ewig kann ich das allerdings nicht machen.

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