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Ausstellungen in NRW-Museen

Impressionisten und Comics

Monet, Gauguin, van Gogh, Macke - mit großen Namen locken die nordrhein-westfälischen Museen im zweiten Halbjahr Besucher an. Das Spektrum reicht von Anti-Kriegs-Kunst bis zu heiteren Comics. Hier ein Überblick:

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Vincent van Goghs berühmter "Sämann bei Sonnenuntergang" von 1888 ist ab dem 27. September im Essener Folkwang-Museum zu sehen.

Max und Moritz sowie andere Comic-Helden zeigt die Ludwig-Galerie Oberhausen ab dem 14. September.

Zur Ausstellung »Arche Noah« im Dortmunder Museum-Ostwall gehört auch August Mackes Gemälde »Der Große Zoologische
Garten« von 1913.

  • Nach den Ferien startet das Hagener Emil-Schumacher-Museum am 31. August die Schau "Der Meister der Linie". Anlass ist der 150. Geburtstag von Toulouse-Lautrec (1864-1901). Der wissenschaftliche Leiter des Museums, Rouven Lotz, versprach eine umfangreiche Werkschau des französischen Malers und Grafikers der Belle Époque. Der verkrüppelte und kleinwüchsige Künstler ist vor allem für seine großformatigen Farblithografien und Werbeplakate berühmt. In ihnen machte er die Dekadenz der heute romantisch verklärten Epoche nach der Industriellen Revolution und vor dem Ersten Weltkrieg zum Thema.  
  • An diese Zeit knüpft die Ausstellung "Zeichen gegen den Krieg" an, die ab dem 11. September im Duisburger Lehmbruck-Museum zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt Antikriegsplastiken von Lehmbruck bis heute.
  • Ausgangspunkt ist Lehmbrucks Skulptur "Der Gestürzte". Aber auch Arbeiten von den zeitgenössischen Künstlern wie Marina Abramovic, Harun Farocki und Danh Vo sind zu sehen.
  • Heiter geht es ab dem 14. September in der Ludwig-Galerie Oberhausen bei der Schau "Streich auf Streich" zu, die 150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz Revue passieren lässt. Die berühmte Bildergeschichte von Wilhelm Busch gilt als Vorläufer des modernen Comics in den USA. Gezeigt werden Originalzeichnungen und Erstdrucke großer deutschsprachiger Comic-Reihen wie etwa "Nick Knatterton".
  • Am 25. September startet im Kunstmuseum Bonn "August Macke und Franz Marc - eine Künstlerfreundschaft". Eine Auswahl von über 180 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Skizzenbüchern und Objekten wird zum 100. Todesjahr von Macke das Leben und Werk der beiden Künstler zwischen 1904 und 1914 beleuchten.
  • Einen Tag später startet - ebenfalls in Bonn - im August-Macke-Haus die Ausstellung "Das (verlorene) Paradies". Die Schau befasst sich mit den vielfältigen Vorstellungen vom Paradies, die in der expressionistischen Kunst um den Ersten Weltkrieg entwickelt wurden. Ausgangspunkt ist das 1912 gemeinsam von Franz Marc und Macke gemalte Wandbild, das stellvertretend für das Leitmotiv in beider Werk steht. Suchte Macke die künstlerische Rückeroberung paradiesischer Gefilde, fand Marc im Wesen der Tiere einen unverdorbenen Urzustand.
  • "Kathedralen von 1789-1914, ein moderner Mythos" heißt es ab dem 26. September im KölnerWallraf-Richartz-Museum. Präsentiert werden über 180 Werke von 60 Künstlern, darunter Claude Monet, Caspar David Friedrich, Johann Wolfgang von Goethe, Victor Hugo, Pablo Picasso oder Andreas Gursky.
  • Die Meister des Impressionismus sind ab dem 27. September im Museum Folkwang in Essen zu bestaunen: "Monet, Gauguin, van Gogh ... Inspiration Japan" präsentiert Hauptwerke der wichtigsten Künstler jener Zeit im Dialog mit Farbholzschnitten und Kunstgegenständen japanischer Meister.
  • Dem Vater des Impressionismus widmet das Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal ab dem 14. Oktober die Schau "Pissarro". Den Werken von Camille Pissaro werden Bilder von Courbet, Corot, Cézanne, Manet und anderen großen dieser Epoche gegenübergestellt, um das Geflecht der Beziehungen zwischen den Künstlern sichtbar zu machen.
  • Das Kölner Museum Schnütgen zeigt anlässlich der Ankunft der Gebeine der Heiligen Drei Könige vor 850 Jahren in der Domstadt Kunstwerke, die Mythos, Kunst und Kult der "Heiligen Drei Könige" behandeln. Das älteste Objekt der am 25. Oktober startenden Ausstellung ist eine Grabplatte aus dem dritten Jahrhundert aus den Vatikanischen Museen.
  • Das Ostwall-Museum im Dortmunder U zeigt ab dem 15. November die Ausstellung "Arche Noah - über Tier und Mensch in der Kunst". Zu sehen sind Gemälde, Installationen und Skulpturen sowie Videofilme aus dem 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Schau bewegt sich zwischen August Mackes Gemälde "Der Große Zoologische Garten" von 1913 und der Installation "Frankenstein im Zeitalter der Biotechnologie" des nordamerikanischen Künstlers Mark Dion aus den späten 1990er-Jahren.

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Vincent van Goghs berühmter "Sämann bei Sonnenuntergang" von 1888 ist ab dem 27. September im Essener Folkwang-Museum zu sehen.

Max und Moritz sowie andere Comic-Helden zeigt die Ludwig-Galerie Oberhausen ab dem 14. September.

Zur Ausstellung »Arche Noah« im Dortmunder Museum-Ostwall gehört auch August Mackes Gemälde »Der Große Zoologische
Garten« von 1913.

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