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Erste Sparda-Musiknacht

Italienische Operngala war ein Fest zum Saisonstart

DORTMUND Italienische Oper ist eine Domäne des Dortmunder Theaters. Da war es nur konsequent, die erste Sparda-Musiknacht am Freitagabend im ausverkauften Konzerthaus Dortmund zu einer italienischen Operngala zu machen.

Italienische Operngala war ein Fest zum Saisonstart

Die Dortmunder Philharmoniker spielten unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz.

Sechs Solisten der Dortmunder Oper machten den Abend zum Fest, das die Philharmoniker sehr präzise mit der Ouvertüre zu Rossinis "Barbier von Sevilla" eröffneten. Mezzosopranistin Ileana Mateescu, die Dortmunder Carmen, zeigte im Duett mit Bariton Gerardo Garciacano, dass sie nicht nur ein wunderbare Cenerentola von Rossini, sondern auch eine koloratursichere Rosina ist.

Auf den Alfredo von Tenor Lucian Krasznec in Verdis "Traviata" 2015 / 16 darf man sich schon jetzt freuen. Sehr innig und mit viel Herz sang er auch die Nemorino-Arie aus Donizettis "Liebestrank".Am Pult: Gabriel Feltz Und dann stiegen die Dortmunder Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz ein in ein volles Klangbad, das allerdings in Verdis "Macht des Schicksals" zuweilen etwas zu blechlastig klang.

Eine Mimi aus Puccinis "La Bohème" ist Sopranistin Susanne Braunsteffer vielleicht nicht mehr, dafür aber eine wunderbare Amelia im "Maskenball". Mit Jubelstürmen wurden sie und der starke Verdi-Tenor Stefano La Colla sowie Bariton Sangmin Lee nach den Auszügen aus dem "Maskenball", der am 13. September in Dortmund Premiere feiert, völlig zu Recht gefeiert.

Den Erlös (24 000 Euro) dieser Musiknacht-Premiere in Dortmund, die Opernchef Jens-Daniel Herzog moderierte, spendete die Sparda-Stiftung an die Migrantenorganisation VMDO.

 

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