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J. Courtney Sullivan: „All die Jahre“

Buchkritik

In J. Courtney Sullivans Roman „All die Jahre“ bringt erst der Tod die Versöhnung.

von Britta Helmbold

02.03.2018

In den USA soll alles besser werden. Von einem irischen Dorf reisen die Schwestern Nora und Theresa nach Boston. Nora folgt ihrem irischen Verlobten, und ihrer jüngeren Schwester soll die Auswanderung eine Ausbildung ermöglichen.

Doch der Plan schlägt in J. Courtney Sullivans Familienroman „All die Jahre“ fehl. Denn Theresa wird schwanger. Nora beschließt, das Kind zu adoptieren, ihre Schwester verschwindet.

Patrick ist tot

Die Handlung setzt 50 Jahre später ein. Theresas Kind Patrick ist tot. Ein Grund für Nora, wieder Kontakt mit ihrer Schwester, die mittlerweile im Kloster lebt, aufzunehmen.

In vielen eingeschobenen Rückblicken erzählt die amerikanische Bestseller-Autorin von den beiden ungleichen Schwestern, sodass der Leser immer mehr weiß, als die im Buch agierenden Personen. Das sind vor allem die drei „echten“ Kinder von Nora, die erst bei der Beerdigung erfahren, dass ihre Mutter eine Schwester hat. Den Grund für das Zerwürfnis der Schwestern erfahren die Kinder allerdings nicht.

Am Ende des gut lesbaren Buches gibt es natürlich eine Aussöhnung, die beiden Schwestern bitten sich gegenseitig um Verzeihung.

J. Courtney Sullivan: All die Jahre, 461 S., Deuticke, 22 Euro, ISBN 978-3-552-06366-2.
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