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Im Kino

"Jack und das Kuckucksherz" ist ein zauberhafter Film

Im eisigen Schottland wird ein Kind geboren. Bevor sein Herz gefriert, tauscht eine findige Hebamme das Organ gegen eine Kuckucksuhr aus. Der Junge wächst heran, muss aber Regeln befolgen: Nicht am Zeiger drehen, Erregung vermeiden, sich niemals verlieben!

"Jack und das Kuckucksherz" ist ein zauberhafter Film

Jack verliebt sich trotz Verbots.

"Jack und das Kuckucksuhrherz" ist ein französisch-belgisches Animationsmärchen, ein dunkel-bizarrer Filmspuk, wie ihn Tim Burton sicher gern gemacht hätte. Nichts für kleine Kinder, freigegeben ab sechs, zu empfehlen ab zehn Jahren.

Ein kleines Meisterwerk des Fantastischen. Visuell eine Stil-Extravaganza, in der Gothic und der viktorianische Look der "Steampunk"-Szene die Akzente setzen. Von dort stammt auch das Faible für Rädchen, Dampfkutschen und tickende Mechanik.

Zauberhaftes Abenteuer

Jack wohnt im verwunschenen Haus auf der Klippe. Seine Beschützerinnen könnten in Burlesque-Shows tanzen, die Ziehmutter hat etwas von einer gütigen Hexe. Morbide eingefärbt, schön anzusehen, erfrischend anders als Disneys Zuckerwatte von der Stange.

Natürlich verliebt sich der Junge. In der Stadt hört er Miss Anacia zum Leierkasten singen. Er folgt ihr bis nach Andalusien, wo er als Erschrecker in der Geisterbahn anheuert.Der Schlüssel zum Herzen Endlich gibt Romeo seiner Julia den Schlüssel zu seinem Herzen, das wild Ticktack macht. Eine bittersüße, rührende Liebelei. Perfekt animiert, zauberhaft verspielt, sogar mit Scherenschnitt und Pappkulissen. Mathias Malzieu und Stéphane Berla führten Regie, Malzieus Band liefert die Musik: Italowestern trifft Rock, Rap und Pop. Sehr originell.

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