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"Safe - Todsicher"

Jason Statham prügelt sich durch New York

Im Grunde ist "Safe - Todsicher" ein Anachronismus, eine Action-Ballade, wie sie in den 80ern und 90ern angesagt war: Ein harter Hund ballert und prügelt sich durch die Unterwelt. Pardon wird nicht gegeben, Hinrichtungen kommentiert Jason Statham so: "Keine Panik, Leute. Der hat es verdient!"

Jason Statham prügelt sich durch New York

Immer auf der Hut: Jason Statham als Luke in "Safe - Todsicher".

Jason Statham schlüpft für Boaz Yakins "Safe - Todsicher" in die Haut des gnadenlosen Rächers, der mit allem aufräumt, was New York an Gesindel zu bieten hat: Gorillas der chinesischen Triaden, Halsabschneider der Russen-Mafia, korrupte Polizisten. Alle sind sie hinter einem chinesischen Mädchen her, einem Superhirn mit fotografischem Gedächtnis. In ihrem Kopf hat die kleine Mei (Catherine Chan) die gesamte Buchhaltung der Chinesen gespeichert.Mit Mördern abrechnen Die Russen entführen das Kind, Mei kann entkommen und läuft Luke (Statham) in die Arme. Das Mädel weckt seinen Beschützerinstinkt, ist für Luke aber auch der Schlüssel, um mit den Mördern seiner Frau abzurechnen. Der sympathische Killer und das Kind. Da denkt man an Luc Bessons "Leon, der Profi". Den Rest der Blaupause für "Safe" liefert der Bruce Willis-Streifen "16 Blocks", in dem Willis einen Hindernislauf mit Schutzbefohlenem absolviert.Saustall New York Stathams Luke ist ausgestattet mit einem Brimborium von Legende. Ex-Top-Agent, Mitwisser von Geheimnissen, die den Bürgermeister den Kopf kosten können. New York ist ein Saustall, so ziemlich jeder hat hier Dreck am Stecken. Wie bequem. Wen Luke auch abserviert, es trifft garantiert den Richtigen. Die Action gewittert vorbei als Komposition aus Sekunden-Takes, Reißschwenks und Wackelbildern. Kopfnuss, Blattschuss, Kopfnuss. Todernst und humorfrei. Rambazamba-Kino für Halbstarke, die gerne Supermännern zugucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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