Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Malerjubiläen 2018

Joan Miró forderte auf, die Malerei zu ermorden

Dortmund Wie ein Streifzug durch die Stilepochen der Malerei ist der Blick auf die Geburts- und Todestage der berühmten Künstler in diesem Jahr. Gefeiert werden Vertreter des Dadaismus genauso wie Expressionisten und Graffiti-Künstler. Und die Arbeiten von einigen von ihnen wird man in Ausstellungen in der Region sehen.

Joan Miró forderte auf, die Malerei zu ermorden

Der spanische Maler Joan Miro wurde vor 125 Jahren geboren. Foto: dpa

Einer der bedeutendsten Maler der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war der Österreicher Gustav Klimt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Wiener Jugendstils. Zu seinen bekanntesten Bildern gehört „Der Kuss“.

Mit Egon Schiele starb vor hundert Jahren ein weiterer bedeutender Österreicher. Er wurde allerdings im Gegensatz zu Klimt, der mit 55 Jahren starb, nur 28 Jahre alt und gehört zu den wichtigsten expressionistischen Malern der Wiener Moderne.

Magische Symbole machten Miro berühmt

Seinen 125. Geburtstag würde Georg Ehrenfried Groß, alias George Grosz, feiern. Er zählt zu den wichtigsten Künstlern der neuen Sachlichkeit und des Dadaismus und bildete in seinen Arbeiten bevorzugt großstädtische Szenen ab und stellte provokant Gegensätze heraus.

Magische Symbole für Mond, Sterne, Vogel, Auge und Frau gehören zu den bekanntesten Elementen seiner Kunst: Der katalanische Maler Joan Miró wurde am 20. April 1893 in Barcelona geboren und starb mit 90 Jahren auf Mallorca.

Sein Geburtstag jährt sich also zum 125. Mal. Miró gehört als Vertreter der Klassischen Moderne mit seinen fantasievollen Bildmotiven zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Popularität der Kunst schmeckte ihm allerdings nicht. Sein Spätwerk, etwa die Serie „Verbrannte Leinwände“ war ein Protest gegen die Kommerzialisierung der Kunst und ein Ausdruck seiner Forderung, „die Malerei zu ermorden“.

100 Meter Kunst an der Berliner Mauer

Keith Allen Haring ist wohl der bekannteste Graffiti-Künstler. Er prägte die New Yorker Straßenkunstszene der 1980er-Jahre und ist in Deutschland auch wegen seines mehr als hundert Meter langes Kunstwerks an der Berliner Mauer bekannt. Er wurde am 4. Mai 1958 in Pennsylvania geboren und starb 1990 in New York. In diesem Jahr wäre er 60 Jahre alt geworden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Filmfestival in Berlin

Berlinale-Film zeigt Hochstapler unter sich

Berlin Mit einem bezaubernden Supermarkt-Märchen aus der ostdeutschen Provinz geht der Wettbewerb der Berlinale zu Ende. Am Schluss gab es ein paar Humor-Höhepunkte. Aber wer bekommt den Bären?mehr...

„Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen

Familienfehde gibt der Liebe keine Chance

Gelsenkirchen Bridget Breiner hat „Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen toll choreografiert. Weiße Tücher ziehen sich wie ein roter Faden durch das Stück.mehr...

„Tanz der Vampire“ in Köln

Blutsauger verführt mit Pomp und Pathos

Köln Das Musical „Tanz der Vampire“ stellt im Musical Dome Köln die lustvolle Seite der Beißerei heraus. Die Ausstattung und die Tanzszenen sind wunderbar, aber die Musik ist manchmal einfach zu bombastisch.mehr...

Buchkritik

Alice Feeney: „Manchmal lüge ich“

Es ist eine schreckliche Situation für Amber Reynolds in Alice Feeneys spannendem Psychothriller „Manchmal lüge ich“. Die Radiomoderatorin liegt im Koma, hatte einen Unfall, an den sie sich nicht wirklich erinnern kann. mehr...