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Dortmunder Lyriker

Jürgen Brôcan erhält den Literaturpreis Ruhr

Dortmund/Essen Der Dortmunder Lyriker, Essayist und Übersetzer Jürgen Brôcan erhält den mit 10000 Euro dotierten Literaturpreis Ruhr. Die mit je 2555 Euro dotierten Förderpreise gehen an Sabine Vieweg aus Duisburg sowie Martin Kasch aus Köln.

Jürgen Brôcan erhält den Literaturpreis Ruhr

Der Lyriker Jürgen Brôcan lebt seit 2001 in Dortmund.

Brôcans Gedichte, die in kleinen Verlagen veröffentlicht worden sind, handeln von Schönheiten, die man leicht übersieht, von Erinnerungen und subtilen Wahrnehmungen.

Nicht weniger preiswürdig sind seine Essays zum Ruhrgebiet und seiner Geschichte sowie sein übersetzerisches und editorisches Werk, würdigen der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr den Preisträger.

Der 50-jährige Brôcan wurde in Göttingen geboren und lebt seit 2001 in Dortmund. Nach dem Studium der Germanistik und Europäischen Ethnologie entschloss er sich, als freier Schriftsteller zu arbeiten. Zuletzt erschienen von ihm die Gedichtbände "Antidot" (2012), "Holzäpfel" (2015), "Schädelflüchter" (2015) und "hymnenrauh" (2016).

181 Einsendungen zum Wettbewerb

Der Literaturpreis Ruhr wird am 11. November um 19.30 Uhr im Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck zum 31. Mal verliehen. Zu den Preisträgern gehörten Liselotte Rauner und Jürgen Lodemann, Ralf Rothmann und Marion Poschmann, Frank Goosen und Fritz Eckenga.

Sabine Vieweg bekommt den Förderpreis für ihre Erzählung "Malena" und Martin Kasch (Köln) für seinen Text "Ein Rest Refrain". Die Jury wählte die beiden Beiträge aus 181 Einsendungen zum Wettbewerbsthema "Musikgeschichten" aus.

Der Rotary Club Essen beteiligt sich zum dritten Mal am Literaturpreis Ruhr und stiftet einen Preis für den schriftstellerischen Nachwuchs, er geht an Verena von Plüskow aus Duisburg für ihren Wettbewerbsbeitrag "Der Ausflug".

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