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Jugendstil brachte Schwung und Farbe

HERNE Heute sind Industrie und Kultur zu einem Begriff verschmolzen, doch einst war es der Jugendstil, der die Seelenlosigkeit des Industrialismus überwinden wollte.

Jugendstil brachte Schwung und Farbe

von Knorre zeigt ein aufwendig gestaltetes Fotoalbum.

Mit einer frischen Leichtigkeit löste er die schweren Formen des Historismus ab und erhielt Einzug in nahezu alle Bereiche des Lebens.

Das Emschetal-Museum Schloss Strünkede zeigt in einer der Ausstellung "Mit neuem Schwung. Jugendstil um 1900", wie der Jugendstil universellen Anspruch erhob auf Architektur, Kunst und Handwerk. Kunst sollte Teil des Lebens werden, wie die Exponate belegen, die unter anderem aus Möbeln, Buchkunst, Druckgraphik, Malerei, Glas und Porzellan bestehen.

Exponate aus Eigenbesitz

"Auch im heutigen Herne zeugen viele noch erhaltene Fassaden mit ihren Ornamenten von der Architektur des Jugendstils, wie die Mozartpassage in Wanne oder das Jugendstil-Tor der Flottmann-Werke", erklärt der scheidende Museumsdirektor Alexander von Knorre. Die Ausstellung stellt bewusst Bezüge zu Herne her und beinhaltet zahlreiche Arbeiten von Künstlern und Handwerkern der Stadt. Die Exponate aus den Jahren um 1890 stammen größtenteils aus Eigenbesitz. Typisch für den Jugendstil sind Naturmotive, die sich in vielen Ausstellungsstücken wiederfinden.

Neue Formen

Mit dem Jugenstil kam auch die Jugendbewegung, die viele gesellschaftliche und geistesgeschichtliche Bewegungen brachte. Die bis dato verpönte Farbigkeit löste tristes schwarz-weiß in der Kunst ab und initiierte vegetabile Formen.

 

Emschertal-Museum: "Mit neuem Schwung. Jugendstil um 1900", Karl-Brandt-Weg 5, bis 27.1.08, Di-Fr, So 10-13 Uhr, Sa 14-17 Uhr.

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