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Kreative der Ruhr.2010 arbeiten 2011 weiter

ecce im U-Turm

DORTMUND. Kreativ am Kreativzentrum ist auch, dass man den Namen "ecce" (European Centre for Creative Economy = Zentrum für Kreativwirtschaft) auf viele Arten aussprechen kann. Angesiedelt ist es im Dortmunder U.

von Von Julia Gaß

, 26.08.2010
Kreative der Ruhr.2010 arbeiten 2011 weiter

U Turm Eroeffnung / Ausstellung / Union [Foto: Dieter Menne, RN Datum: 28.05. 2010]

"Mit Gründung von ecce hat die Ruhr.2010 einen großen Schritt in die Zeit nach 2010 getan", sagte Kulturhauptstadt-Chef Oliver Scheytt gestern. Im U, dem "neuen Zeichen für die Portalstadt Dortmund der Metropole Ruhr".Kreativwirtschaft wächst Mit Zahlen belegbar ist, dass die Kreativwirtschaft, also Wirtschaftsbereiche, die mit Kultur in engerem und weiterem Zusammenhang stehen, im Aufschwung sind. 13 200 Unternehmen mit 74 000 Erwerbstätigen gab es 2007 in der Metropole Ruhr. Ihr Umsatz betrug in dem Jahr 8,2 Millarden Euro. Von 2003 bis 2007 waren die Zahlen um zehn Prozent gestiegen. "In Dortmund arbeiten 13 600 Menschen in der Kreativwirtschaft", so Kulturdezernent Jörg Stüdemann. ecce ist eine gewaltige Maschine mit kleinen Brutstäten wie dem Internet-TV "Lab". Wer dort wie arbeitet und wie viele Besucher bzw. Portale die Kreativbrutkästen haben, ist noch nicht mit Zahlen belegt. Die ganz normalen Kulturfreude werden wohl mehr Interesse an Ausstellungen im U als am Labor ecce haben.Festivals sind geplant Teuer ist das Kreativzentrum. "Es ist eigentlich unvorstellbar, dass wir dafür soviel Geld vom Land und der Kulturhauptstadt die Hand nehmen können", gab Stüdemann gestern zu. Die Stadt Dortmund sei mit 450 000 Euro am Ausbau des ecce beteiligt. Ein kleines Team der Kreativwirtschaft wird 2011 weiterarbeiten. Mittel dafür, dass mehr als drei Mitarbeiter im ersten Quartal beschäftigt werden, stelle die Landesregierung bereit, so Dieter Gorny, Direktor der Kreativwirtschaft. Weitere Projektmitarbeiter müssten aus den Projektmitteln der Städte bezahlt werden. Ein Mal im Jahr wollen die Kreativen künftig ein Festival organisieren um zu zeigen, wie lebendig die Szene ist und wie sehr sie Stadtbilder prägt. Zum Beispiel in Dortmund die Rheinische Straße und in Bochum das Victoria-Quartier.