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Buchkritik

Margrit Schriber: „Glänzende Aussichten“

„Glänzende Aussichten“ heißt der nette Roman von Margrit Schriber. Doch für ihre Heldin und Ich-Erzählerin Pia sind sie eher düster.

Margrit Schriber: „Glänzende Aussichten“

Sie betreibt eine recht unrentable Tankstelle außerhalb eines Dorfes in der Schweiz. Um die Tankstelle, das Erbe ihrer Eltern, zu retten, beschließt sie, eine Autowaschanlage bauen zu lassen. Auch die Schweizer Autorin betrieb eine Weile eine Tankstelle und baute eine Autowaschstraße.

Nüchtern erzählt

Der Leser lernt ihren Nachbarn, der mit gebrauchten Autos handelt, kennen, wie auch ihre Freundin, eine Versicherungsangestellte, die ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hat, aber auf der Suche nach einem Heiratskandidaten ist. Und dann ist da noch Pias Ex Luc, der ihr das Leben schwer macht.

Im nüchternen Erzählstil berichtet Autorin Schriber von dem einsamen Leben dieser Pia, die gerne mal – mangels Männern – den Wackeldackel Waldi an ihr Herz drückt. Eine sympathische Geschichte.

Margrit Schriber: Glänzende Aussichten, 174 S., Nagel & Kimche, 19 Euro, ISBN 978-3-312-01062-2.

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