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Buchtipp der Redaktion

Markus Trümper: "Der Kinderdieb"

DORTMUND Passend zur Frankfurter Buchmesse - auf der auch in diesem Jahr wieder unzählige Lesebegeisterte erwartet werden - haben sich unsere Redakteure ihre Lieblingsbücher vorgenommen, um sie Ihnen vorzustellen. Redakteur Markus Trümper liest besonders gern "Der Kinderdieb".

Markus Trümper: "Der Kinderdieb"

Die Buchtipps aus unserer Redaktion.

„Alle Kinder verlassen eines Tages ihr Nimmerland, kommen nach Hause und werden erwachsen. Nur ein Kind nicht.“ In seinem Roman „Der Kinderdieb“ lässt der Schriftsteller, Zeichner und Gamedesigner Brom die Welt des Peter Pan  neu aufleben.

Wir befinden uns im Jahr 2005: Peter streift nachts durch den Prospect Park in Brooklyn. Eine Gegend, in der Gewalt und Drogengeschäfte den Alltag der meisten Jugendlichen bestimmen. Dort rettet er den 14-jährigen Nick und entführt ihn in seine Welt, eine Welt namens Avalon.

Magie, Feen, Elfen und Ungeheuer

Eine Welt voller Magie, in der Feen, Elfen und Ungeheuer leben. Peter führt Nick in sein Versteck, in dem auch die anderen verloren  Kinder wohnen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hier jedoch nicht um hilflose Kinder handelt, die sich in ein Abenteuer geflüchtet haben. Der Kinderdieb züchtet dort seine eigenen Soldaten, die normale Menschen an Kampfkunst und Wildheit um ein Vielfaches übertreffen. Eine Armee, die den Frieden Avalons und mit ihm seine Königin Modron vor einem dunklen Schatten beschützen soll.

Anarchisch, tief verstört und viel tiefer in der wahren Welt verankert als jemals zuvor: Das ist der neue Pan. Der kleine grüne Spitzbube aus Disneyland ist womöglich doch erwachsen geworden. Man hat fast den Eindruck, dass Peter Pan in die lange Zeit auf der Straße regierende Punkszene geraten sei. Denn sein Kampf und der Blick in seine Psyche sind mehr als eine erdachte Story und spiegeln Auflehnung und Reflexion über Gesellschaft und Realität wieder.

Informationen zum Buch


 

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