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Höhepunkte im Januar

Meisterwerke massenhaft

DORTMUND "Meisterwerke massenhaft" verspricht eine neue Ausstellung im Schloss Oberhausen. Dort gibt es ab 24. Januar amerikanische Pop Art zu sehen - und das ist ganz eindeutig ein Höhepunkt des Monats. Doch auch die Konzerthäuser halten zu Jahresbeginn ein buntes Angebot bereit.

Meisterwerke massenhaft

Das Bild „Foot“ von Tom Wesselmann aus dem Jahr 1968 ist in der Ausstellung „Meisterwerke massenhaft“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zu sehen.

Das Konzertjahr startet allerdings erst einmal so verhalten, wie die Saison im September begonnen hat. Im Konzerthaus Dortmund sorgt Geigerin Midori am 10. Januar für den ersten Höhepunkt. Mit dem Orchestre Filarmonica aus dem berühmten Opernhaus "La Fenice" in Venedig spielt die 44-jährige Japanerin das Violinkonzert von Tschaikowsky, ein Meisterwerk.

Und dann ist am 13. Januar endlich wieder Pianist Martin Stadtfeld in Dortmund. Er spielt das, was man am liebsten von ihm hört: Werke von Bach. Aber auch die große Chopin-Polonaise op. 53, Sonate und Fantasie von Mozart und ein eigenes Choralvorspiel.

Große Geigerinnen

Tenor Mark Padmore singt am 15. Januar Romantisches von Schumann, und die Freunde von Chormusik dürfen sich auf Mendelssohns "Elias" mit Thomas Hengelbrock und seinen Balthasar-Neumann-Ensembles am 29. Januar freuen.

In der Philharmonie Essen geben die großen Geigerinnen den Ton an: Hilary Hahn spielt am 28. Januar mit den Wiener Symphonikern das Violinkonzert von Dvorák; einen Tag später kommt Julia Fischer mit der Academy of St. Martin in the Fields und den Violinkonzerten von Mendelssohn und Andrey Rubtsov.

Der Höhepunkt im Programm der Essener Philharmonie ist am 21. Januar die konzertante Aufführung von Händels Oper "Partenope" in Starbesetzung mit Countertenor Philippe Jaroussky und Karina Gauvin als Partenope. Riccardo Minasi dirigiert das Orchester "il Pomo d'Oro".

Kunst für alle

Und die Kunst? Der Ausstellungs-Titel "Meisterwerke massenhaft" in Oberhausen bezieht sich nicht nur auf die Fülle der Exponate, sondern auch darauf, dass es sich um Siedrucke und Multiples handelt. Also keine einmaligen Werke, sondern Auflagenkunst, die sich zumindest damals jeder leisten konnten. Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Heinz Beck jedenfalls ging in den 1960er- und 1970er- Jahren gerne einkaufen und erwarb Grafiken von Robert Indiana, Jasper Johns, Jim Dine, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg.

Die Sammlung befindet sich inzwischen im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, das mit seinen schönsten Stücken vom 24. Januar bis 16. Mai in Oberhausen gastiert.

Düsterer dürfte es im Essener Museum Folkwang zu gehen. "Le noir" (Die Schwärze) heißt eine Schau vom 15. Januar bis 26. Juni mit den dunklen Werken von Pierre Soulages. Seine schwarzen Gemälde gelten als unvergleichlich, weil sie ganz unterschiedliche Oberflächen haben. Mal fangen sie das Licht ein, mal weisen sie es ab. Zu sehen sind ganz neue Bilder aus dem Jahr 2015.

Fantasie-Architekturen

Die "Neue Galerie Gladbeck" ist klein, aber oho. Der Maler Martin Kobe, geboren 1973, gehört zur "Neuen Leipziger Schule". Seine mitreißenden Fantasie-Architekturen sind vom 29. Januar bis 1. April in diesem winzigen und ambitionierten Ausstellungshaus zu sehen, das inzwischen Kunstfreunde aus dem ganzen Ruhrgebiet anlockt.

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