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"Men on the bridge": Gemeinsame Schicksale auf der Brücke

Im Kino

Eine Brücke, drei Geschichten: "Men on the bridge" spielt auf der Bosporusbrücke, die den europäischen und asiatischen Teil Istanbuls miteinander verbindet. Die deutsch-türkische Regisseruein Asli Özge fügt mit viel erzählerischem Geschick drei Episoden von der Brücke ineinander.

von Von Klaus-Peter Heß

, 30.08.2010
"Men on the bridge": Gemeinsame Schicksale auf der Brücke

Szene aus "Men on the brigde": Rosenverkäufer Fikret auf der Bosporusbrücke.

Istanbul – Kulturhauptstadt Europas 2010 – aus der Sicht der so genannten „kleinen Leute“: Im Mittelpunkt von drei parallel erzählten Geschichten stehen der 17-jährige Fikret, der auf der Bosporusbrücke, die den europäischen mit dem asiatischen Kontinent verbindet, Blumen an die im Stau steckenden Autofahrer verkauft. Sowie der 28-jährige Sammeltaxi-Fahrer Umut, der diese Brücke mehrfach am Tag benutzt und nebenbei auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, und der 24-jährige Murat, der auf der Brücke seinen Dienst verrichtet. Ohne voneinander zu wissen, laufen die Schicksale dieser drei jungen Menschen in der Metropole zusammen.

In dem von der in Berlin lebenden Türkin Asli Özge mit großer Sorgfalt und kritischer Sicht auf das Leben in Istanbul und der Türkei gedrehten Doku-Drama spielen Laiendarsteller ihr eigenes Leben und spielen es so gut wie die Profis – allerdings um die wesentliche Spur authentischer, die den Film so beeindruckend erscheinen lässt und sehenswert macht.