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Buchkritik

Michel Bussi: „Fremde Tochter“

Korsika im Sommer 2016 – Clothilde will mit ihrem Mann und ihrer Tochter Ferien auf der Insel machen. Und zugleich mit ihrer Vergangenheit abschließen.

Michel Bussi: „Fremde Tochter“

Denn 27 Jahre zuvor endete der Familienurlaub mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder in einer Katastrophe. Einen schrecklichen Autounfall überlebt die damals 15-Jährige als Einzige der Familie.

So beginnt Michel Bussis neuer Roman „Fremde Tochter“, eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte, Thriller und ein bisschen Fantasy. Denn Unheimliches geschieht, während Clothilde versucht, die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Plötzlich erhält sie einen Brief mit der Aufforderung zu einem Treffen – geschrieben angeblich von ihrer Mutter, die seit 27 Jahren tot ist. Bussi gelingt es, den Leser von der ersten Seite an in die Geschichte zu ziehen und ihn immer etwas mehr wissen zu lassen als Clothilde. Lesenswert.

Michel Bussi: Fremde Tochter, 528 S., Rütten & Loening, 14,99 Euro, ISBN 978-3-352-00901-3.

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