Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit Lichtschwertern zum letzten Gefecht

Kinder- und Jugendtheater

Während im Kino derzeit die Großen im Sci-Fi-Streifen "Interstellar" in die unendlichen Weiten des Alls entschweben, kann sich der Nachwuchs ab sechs Jahren im Dortmunder Schauspielhaus ebenfalls vom Universum verzaubern lassen: Das Weltraummärchen "Peters Reise zum Mond" feierte am Donnerstag (14. November) seine umjubelte Premiere.

DORTMUND

14.11.2014
Mit Lichtschwertern zum letzten Gefecht

In "Peters Reise zum Mond" geht es richtig spannend zu.

Der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Andreas Gruhn hat das Weihnachtsstück nach Motiven von Gerdt von Bassewitz´ „Peterchens Mondfahrt“ geschrieben und mit einem spielfreudigen Ensemble bildermächtig inszeniert. Auch in dieser Bearbeitung geht es darum, dass der Maikäfer Sumsemann zwei Kinder findet, die ihm helfen, sein vom Mondmann gestohlenes sechstes Bein zurückzuholen.

Modernisiert hingegen sind die Stationen der Reise und die Figuren, sie stecken in von Weltraumfilmen inspirierten Fantasie-Kostümen (Ausstattung: Oliver Kostecka). Da wird aus der Sternenwiese eine Raumstation, wo Commander Allister werkelt, und in einem Shuttle geht´s mit Zwischenstopp bei der Nachtfee zum Mond – zum letzten Gefecht. Für die traumhaften Welten von fernen Galaxien sorgen die Videoprojektionen von Peter Kirschke. Actionreich hat Gruhn das Stück auf die Bühne gebracht, lässt mit blau- und rot-leuchtenden Schwertern kämpfen. Doch am Ende sind es die Worte des Mädchens, aus Anneliese ist in dieser Fassung eine Anna geworden, die den bösartig agierenden Mondmann zur Räson bringen. Mission erfüllt – heißt es nach rund 80 Minuten.

Schlagworte: