Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Theater Hagen

Mit „Rock It!“ geht die Tanzparty weiter

HAGEN Hagens Ballettchef Ricardo Fernando liebt die Party. Da kann der Abend noch so nachdenklich und tiefschürfend begonnen haben, am Ende wird noch einmal ein freudiges Feuerwerk abgebrannt. 2006 geriet die Party mit dem Beatles-Abend "All You need is Dance" gar abendfüllend - und findet mit "Rock It!" ihre Fortsetzung. Drei Choreografen widmen sich verschiedenen Ären der Rockmusik und präsentieren einen unterhaltsamen, aber auch gehaltvollen Abend.

Mit „Rock It!“ geht die Tanzparty weiter

Szene aus der Choreografie »Heroes«.

Konkrete Geschichten klar zu erzählen, darin ähneln sich der Brasilianer Fernando und die Irin Marguerite Donlon. Donlon präsentiert die Geschichten fünfer "Helden", die an ihre Träume geglaubt und sie wahr gemacht haben. Musikalisch wird "Heroes" von einer David-Bowie-Collage (mit dem gleichnamigen Song) zusammengehalten, doch die Tänzer bekommen alle auch - überaus witzige - Monologszenen.

Episodenhaft angelegte Choreografien

Donlons "Heroes" sind episodenhaft angelegt - jeder Tänzer hat scheinbar seine eigene Musik auf den Kopfhörern, erst nach und nach findet sich die Gruppe zusammen. Auch darin ähnelt sie dem Beitrag des Gastgebers Fernando, der mit "Club 27" die längste Choreografie beisteuert.

Es geht im Titel um den tragischen "Club" jener Rockstars, deren Leben nur 27 Jahre dauerte: Jim Morrison gehört dazu, Amy Winehouse, Jimi Hendrix, Janis Joplin und Kurt Kobain.

Es geht um das Lebensgefühl junger Leute von den Woodstock-Hippies bis zur Grunge-Szene der 90er mit allem was dazugehört: freie Liebe, Marihuana und einem großen Lebenshunger.

"Drift" wieder aufgeführt

Die stärkste Choreografie des Abends ist indes die kürzeste. "Drift" von James Wilton war 2013 schon einmal bei der Hagener Aids-Tanzgala zu sehen. Dass der Pas de deux, der ohne jegliches Bühnenbild auskommt, nun wieder aufgeführt wird, ist ein wahres Glück.

Die Intensität des Ausdrucks und feine Balance schneller, hochpräzise getanzter Sequenzen und langsamer Ruhepunkte ist einfach umwerfend gut.

Termine:: 19./27.2., 1./6./ 13./21.3.; Karten: Tel. (02331)2073218.

 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Theater Hagen

Latin-Musical bringt frischen Wind auf die Bühne

HAGEN Es zieht sie einmal mehr in die Schmuddelecken von New York. Musical-Professor Sascha Wienhausen und seine Studenten der Hochschule Osnabrück, die vor zwei Jahren mit „Avenue Q“ ihren frech-subversiven Einstand am Theater Hagen gaben, sind zurück: „In den Heights von New York“. Am Samstag war Premiere.mehr...

Intendant Hagen

Theater-Chef Hilchenbach geht in den Ruhrstand

HAGEN Mit Ende der Spielzeit 2016/17 beendete Norbert Hilchenbach seine 10-jährige Intendanz am Theater Hagen, damit auch seine insgesamt 45-jährige Berufslaufbahn und verabschiedet sich in den Ruhestand.mehr...

Konzerthaus Dortmund

Yamato zündet ein Rhythmusfeuerwerk

DORTMUND Wenn Yamato-Gründer Masa Ogawa die große, bierfassähnliche Trommel schlägt – die Odaiko – dann bebt der Boden im Saal. Dann geht die Musik in die Körper der Zuschauer über. Das Yamato-Ensemble vereint den traditionellen Zauber japanischer Trommelkunst, Taiko genannt, mit modernen Elementen. Im Dezember kommt es ins Dortmunder Konzerthaus.mehr...

Kartenvorverkauf hat begonnen

„Jack Pott“ bietet Abenteuerreise für 1100 Theaterfans am 1. Oktober

BOCHUM Abenteuer gefällig? Zehn RuhrBühnen laden am Sonntag, 1. Oktober, genau 1100 Besucher unter dem Titel "Jack Pott" zu einer spektakulären Theaterreise ein. Für 44 Euro erleben die Teilnehmer eine Tour zu drei Aufführungen - und abends serviert die Ruhrtriennale dann ein Essen für alle in der Jahrhunderthalle. Der Coup: Die Besucher erfahren bis zuletzt nicht, wohin es geht. "Blind Date" nennt man das heute.mehr...