Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Treffen in Mülheim

Neue Akademie soll digitales Theater in Dortmund lehren

MÜLHEIM Der Plan einer Dortmunder Akademie, die bundesweit das erste Labor zur Erforschung digitaler Techniken am Theater wäre, ist auf gutem Weg und konkretisiert sich, wie am Mittwoch bei einem Symposium im Mülheimer Ringlokschuppen zu erfahren war.

Neue Akademie soll digitales Theater in Dortmund lehren

Alexander Kerlin sprach während des Symposiums über die digitale Revolution.

"Hybride Ästethiken auf dem Theater" war das Treffen in Mülheim überschrieben, einer der Referenten war Alexander Kerlin, Dramaturg am Dortmunder Schauspiel.

Laut Kerlin sind die Gespräche zwischen Intendant Kay Voges und den Kulturverantwortlichen so weit gediehen, "dass die Stadt konkret nach Räumlichkeiten für eine Akademie Ausschau hält."

Gründungskonferenz im Februar in Dortmund

Um ihr Projekt einer Schule des Digitalen am Theater zu bewerben und inhaltlich auszugestalten, laden Voges und sein Team vom 23. bis 25. Februar 2018 zur Gründungskonferenz nach Dortmund ein.

Unter dem Titel "Enjoy Complexity" (Genieß die Komplexität) sollen Theatermacher und -freunde sich austauschen, wohin die Reise gehen kann, wenn Bühnen technisch aufrüsten.

Kerlin hat Denkansätze zu Live-Video und -Fotografie vorgestellt

Dortmunds Schauspiel hat sich den Ruf eines Vorreiters beim Einsatz von Live-Video, Live-Fotografie und programmierter Elektronik erworben, dieser Tatsache verdankte Alexander Kerlin seine Einladung zum Mülheimer Symposium.

"Performative Inszenierungsstrategien am Stadttheater" - unter diesem Titel stellte Kerlin Denkansätze und Produktionen aus Dortmund vor.

Die Zersplitterung unserer Erfahrungswelt spiegeln

Seine These: Die digitale Revolution hat dem Bühnenkanon der Klassiker fast den Todesstoß versetzt. Wie kann das Theater die Zersplitterung unserer (Erfahrungs-) Welt in Twitter-Häppchen, Streams und digitale Parallelwelten spiegeln?

Indem es auf Techniken von Collage, Remix, "Mash-up" zugreift: Kerlin nennt beispielhaft dafür Voges' Inszenierung "Das Goldene Zeitalter".

Theater muss im öffentlichen Raum wirken

Theater müsse in die Stadt gehen, im öffentlichen Raum wirken, so Kerlin. Es müsse sich vernetzen mit Künstlern, freien Gruppen, Recherchekollektiven, Polit-Aktivisten, wenn es relevant bleiben wolle.

Wer "Big Data" kritisiere, brauche ein Verständnis der Technik: "Ein Programmierer gehört zum Ensemble wie ein Maskenbildner, das Bühnenbild von morgen ist vielleicht virtuell und ermöglicht neue Theaterformen."

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Wilder Westen fasziniert

Dortmund Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund präsentiert mit „Cowboy & Indianer – Made in Germany“ die erste Familienausstellung. Ein Spaß mit Klischees, die bis heute unsere Alltagskultur prägen.mehr...

Konzerthaus Dortmund

„Danke für 13 tolle Jahre“

Dortmund Emotionale Momente hatte das Abschiedskonzert für Benedikt Stampa. Und Dortmunds Oberbürgermeister adelte den Intendanten des Konzerthauses.mehr...

Intendant verabschiedet sich mit einer Opern-Gala

Jens-Daniel Herzog sagt „Addio Dortmund“

Dortmund Am 15. Juni verabschiedet sich der Intendant der Oper Dortmund. Bei seiner Abschiedsgala, die um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus beginnt, singen auch alle ehemaligen Solisten.mehr...

Anne-Sophie Mutter beim Klavier-Festival Ruhr

Geigenkönigin verzückt mit Musik voller Herzblut

Dortmund Werke, die Musiker in Auftrag geben, sind für alle dankbar: für die Komponisten, weil sie mit den Interpreten viel absprechen können, für die Musiker, weil ihnen die Werke auf die Finger geschrieben sind, und für das Publikum, weil es Aufführungen erlebt, in die die Solisten viel Herzblut investieren. Anne-Sophie Mutter präsentierte beim Klavier-Festival zwei Auftragswerke.mehr...

Höhepunkte im Juni

Nicht verpassen: Die 10 wichtigsten Kultur-Ereignisse

Dortmund Welche Ausstellungen muss man gesehen haben? Welches Konzert oder Theaterstück sollte man nicht verpassen? Die Kulturredaktion gibt Tipps für den Monat Juni.mehr...