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Neumeiers Ballett ist Poesie

ESSEN Seine Ballett-Inszenierungen sind nicht bloß Tänze, sie sind erzählte Geschichten, die bewegen. Schon zu Beginn seiner Laufbahn wurden Handlungsballette wie „Der Nussknacker“ oder „Romeo und Julia“ zu großen Erfolgen.

von Von Nadja Schöler

, 29.11.2007
Neumeiers Ballett ist Poesie

Choreograph John Neumeier erhält am 1. März 2008 den Jubiläums-Tanzpreis.

1988 erhielt der Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor John Neumeier den Deutschen Tanzpreis in Anerkennung seiner Verdienste um den künstlerischen Tanz in Deutschland.

Fast zweifaches Lebenswerk

Überrascht habe der heute 65-Jährige Neumeier geklungen, als man ihm nun mitteilte, dass ihm diese Ehre nach 20 Jahren ein zweites Mal zu Teil werden wird. Am 1. März 2008 wird ihm in einer großen Gala der nicht-dotierte Jubiläums-Tanzpreis verliehen. „Seit damals ist fast ein zweifaches Lebenswerk entstanden. Neumeier ist eine weltweite Ausnahmeerscheinung, in seinem Ballett gibt es noch Charakterdarsteller und seine choreographische Handschrift ist poetisch“, sagt Ulrich Roehm, Präsident des Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik. Neumeiers Repertoire umfasst 137 abendfüllende Choreographien verschiedener Genres vom Musical über Shakespeare-Inszenierungen bis zu Tanz gewordenen Mahler-Sinfonien.

Compagnien kommen zur Gala

Der in den USA geborene Neumeier lebt seit 45 Jahren in Deutschland. 35 davon leitet er nun das Hamburg Ballett. Zur Gala werden seine Choreographien auf die Bühne gebracht, von Compagnien wie dem Hamburg Ballett, dem Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Pariser Oper und der Mailänder Scala. Die Laudatio hält die Tänzerin Marcia Haydée, die die Blanche in Neumeiers „Endstation Sehnsucht“ verkörperte. 

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