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Noch kein Geldsegen für Hagener Museums-Marketing

HAGEN Auf Anhieb wird es schwierig mit der Marketing-Kampagne für das neue Hagener Museumsquartier. Der Kulturausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) konnte sich am Mittwoch nicht dazu durchringen, eine Finanzierungslücke von 90 000 Euro zu schließen.

von Von Bettina Jäger

, 14.08.2008
Noch kein Geldsegen für Hagener Museums-Marketing

Dieter Nellen: "Die PR-Maschine für Hagen muss anlaufen."

Für rund 30 Millionen Euro entsteht in Hagen ein neuer Museumskomplex. Das Karl Ernst Osthaus-Museum wird grundlegend saniert. Das Emil-Schumacher-Museum wird neu errichtet und soll im Frühjahre 2009 eröffnen. Eine tolle Sache. Nur weiß kaum jemand davon. Das will eine große Marketing-Kampagne ändern. 300 000 Euro soll sie kosten. Die RVR-Politiker hatten gehofft, eine 80-prozentige Finanzierung vom Land NRW zu erhalten. 30 000 Euro will die Schumacher-Stiftung geben, weitere 30 000 Euro wollte der RVR zahlen. Doch das Land hatte am Montag nur 50 Prozent der Summe (also 150 000 Euro) zugesagt. So fehlen plötzlich 90 000 Euro. „Die Zeit drängt. Die PR-Maschine für Hagen muss anlaufen“, appellierte Dieter Nellen, Referatsleiter Kultur beim RVR, an die Politiker. Die Ausschussmitglieder äußerten Sympathie für das Projekt und sagten ihre grundlegende Unterstützung zu. Über Geld wollen sie aber erst am 13. Oktober entscheiden. „Wir sehen uns nicht in der Lage, aus dem Stand über Mehrkosten von fast 100 000 Euro zu befinden“, gab Gerd Mahler (SPD) zu bedenken. Dass eine Entscheidung ausblieb, ist auch deshalb pikant, weil der Hagener Rat Anfang September über einen Verbleib der Stadt im RVR diskutiert.