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Nur ein Toter mehr

Ramiro Pinilla

Krimiautoren sind die Idole von Buchhändler Sancho, er versucht ihnen nachzueifern, doch seine Manuskripte werden von den Verlagen immer wieder zurück geschickt.

von Von Britta Helmbold

, 24.06.2012
Nur ein Toter mehr

Als er seine schriftstellerischen Ambitionen schon einstellen will, hat er die zündende Idee: Mehr Realismus hätte ein Krimi, wenn er einen echten Fall erzählt. Bei seinem Strandbesuch fällt ihm ein unaufgeklärter Mord aus den 1930er-Jahren ein - und den gilt es nun aufzuklären.

Sancho schlüpft in die Rolle eines Privatdetektivs und seine Angestellte muss sich mit "Puppe" anreden lassen und sich die Haare blond färben, denn so kennt es Sancho von seinen schreibenden Vorbildern.

Humorvoll erzählt der spanische Autor Ramiro Pinilla in "Nur ein Toter mehr" von den Ermittlungen im Baskenland in der Nachkriegszeit, von den faschistischen Deppen und natürlich auch vom Schreiben eines Romans.

Ramiro Pinilla: Nur ein Toter mehr, dtv, 14,90 Euro, ISBN 978-3-423-24911-9.