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Rat hat entschieden

Opernehe am Rhein ist gerettet

DUISBURG Die Operngemeinschaft zwischen Düsseldorf und Duisburg ist gerettet. Der Duisburger Stadtrat stoppte gestern den radikalen Sparvorschlag der Stadtverwaltung und machte den Weg für den Fortbestand der seit 1956 bestehenden Opernehe frei. Allerdings hängt die Zukunft der erfolgreichen Ballettsparte der Rheinoper noch in der Schwebe.

Opernehe am Rhein ist gerettet

Die Opernehe am Rhein ist gerettet. Düsseldorf und Duisburg können weitere Spielpläne vorbereiten.

Auch muss der Stadtratsbeschluss wegen der Überschuldung der Stadt noch von der Bezirksregierung genehmigt werden. Am Standort Duisburg sollen durch Maßnahmen wie Erhöhung der Kartenpreise, Abbau von Personal und die mögliche Ausgliederung des Balletts rund 1,5 Millionen Euro eingespart werden.Proteststurm Die ursprüngliche Verwaltungsvorlage sah den kompletten Ausstieg aus der Operngemeinschaft vor, um damit elf Millionen Euro einzusparen. Dagegen hatte es einen öffentlichen Proteststurm gegeben. Mehr als 50 000 Menschen hatten eine Petition zum Fortbestand der Opernehe und der Duisburger Philharmoniker unterschrieben. Über die mögliche Ausgliederung des Balletts muss der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein bei den Vertragsverhandlungen im Sommer beraten. Angesichts der unsicheren Zukunft des Balletts unter der Leitung des mehrfach ausgezeichneten Choreographen Martin Schläpfer hat die Stadt Düsseldorf bereits eine Kooperation mit Köln ins Auge gefasst. 

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