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Buchtipp der Redaktion

Petra Nachtigäller und das große Los

DORTMUND Passend zur Frankfurter Buchmesse - auf der auch in diesem Jahr wieder unzählige Lesebegeisterte erwartet werden - haben sich unsere Redakteure ihre Lieblingsbücher vorgenommen, um sie Ihnen vorzustellen. Petra Nachtigäller aus der Sportredaktion legt ihnen "Das große Los" ans Herz.

Petra Nachtigäller und das große Los

Die Buchtipps aus unserer Redaktion.

336 Seiten Lesegold, die Lust aufs Leben machen. Kann ein Buch mehr leisten? Wohl kaum, deshalb meinen herzlichsten Dank an die Autorin Meike Winnemuth und ihr Buch „Das große Los“.

Die wahre Geschichte: Journalistin Winnemuth gewann bei Günther Jauch eine halbe Million Euro. Mit diesem Geld reiste sie um die Welt, blieb jeweils einen Monat in einer von zwölf Weltstädten von Sydney bis Kopenhagen und Tel Aviv bis Buenos Aires. Eine Weltreise ohne Touristenführer, ohne „To-do-Liste“, einfach mit der puren Lust auf spannende Städte, ungewöhnliche Menschen und am Ende eine Begegnung mit sich selbst.

Bäume umarmen und Tango tanzen

Winnemuth schreibt Briefe aus den Metropolen, schreibt, zum Beispiel nach einem Selbstversuch in Buenos Aires, dass Tango-Tanzen doch nicht ihr Ding ist, freut sich, dass Sydneysiders von Amtswegen dazu ermuntert werden, Rasenflächen zu betreten und Bäume zu umarmen.

Bei aller Freude am Unterwegssein fühlt sie sich manchmal „wie ein Zootier, das in der Savanne ausgewildert werden soll und sich aus Furcht vor der Freiheit nicht aus der Transportkiste traut“.

Mumbai etwa macht sie fertig. Dreck, Armut, Lärm, in Indien verliert ihre Reise das Spielerische. Der Plan, „lustig über den Erdball zu hopsen und überall mal meinen großen Zeh reinzuhalten“, kommt ihr nun unanständig vor. Die finale Erkenntnis: Für „Das große Los“ hätte es gar keine 500.000 Euro Rate-Gewinn gebraucht, sondern nur den Mut, einfach mal aufzubrechen, raus aus der Haustür, ins pralle Leben.

Informationen zum Buch


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