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Mit Max Moor

„Planet Erde" wird zur großen Hallenshow

KÖLN. Natur-Dokus machen seit Jahren Furore, BBC-Produktionen wie „Planet Erde“ (2006) setzten Maßstäbe. Im Februar kommt das Beste aus Kinostück und TV-Serie „Planet Erde“ als Show-Event zu uns – auf riesiger Leinwand, mit großem Orchester, moderiert von Max Moor.

„Planet Erde" wird zur großen Hallenshow

Max Moor moderiert die Show.

Die Veranstalter versprechen eine prickelnde Kombination aus Filmvorführung (auf 240 Quadratmetern) und Live-Konzert mit dem 80-köpfigen „City of Prague Philharmonic Orchestra“, das die Musik von George Fenton vor großen Hallen spielen wird. Auf der Präsentation im Kölner „Odysseum“ gab es gestern Appetithappen zu sehen und zu hören, die unser Gedächtnis an „Planet Erde“ auffrischen.

40 Kamerateams waren fünf Jahre weltweit auf Bilderjagd, lauerten Wochen und Monate auf Motive und fingen atemberaubende Bilder ein. Weißer Hai auf Robbenjagd. Ein tapsiger Eisbär macht erste Schritte im Freien. Durstige Elefanten auf der Wanderung. Der Grand Canyon aus der Vogelperspektive. Zugvögel überqueren den Himalaya. Und, und, und... Aus der Fülle des Materials hat man nun ein zweistündiges „Best of“ erstellt, zwölf Sequenzen, anmoderiert und eingeleitet vom Fernsehmann und Autor Max Moor. „Wir bieten eine richtige Show mit einem Anfang und einem Ende“, erklärt Filmkomponist George Fenton im Werbeclip.

Unter die Bilder von Tieren und Natur hat er süffige, sinfonische Klänge gelegt, von denen Max Moor sagt, sie verstärkten wunderbar die Wucht des Gesehenen. „Es ist ein Riesenunterschied, ob man diesen Klang aus Lautsprechern hört oder live von einem Orchester, zusammen mit vielen anderen Leuten“, so Moor. „Ich vergleiche das mit dem Fußball: Was ist das tollere Erlebnis? Stadionbesuch oder Glotze?“ Natürlich schwärmt der Naturfreund und Hofbesitzer Moor von der Show, die er moderieren wird: „Auf einer Mammut-Leinwand Tiere zu sehen, die meine Enkel in freier Natur womöglich nicht mehr erleben, das ist überwältigend.“ Es mache ihn demütig, setzt der 56-Jährige hinzu, wilde Natur zu beobachten, die einfach da sei und ohne den Mensch prächtig gedeihe: „Man wird ganz klein dabei.“ Er habe etwas Angst, vor tausenden Leuten zu sprechen, verrät Moor. Er kokettiert. Wenn er nur halb so locker und souverän ist wie beim Pressetermin, wird er mit tiefer Stimme einen prima „Zirkusdirektor“ (Moor) abgeben.  

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