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Tag der Architektur

Privathäuser öffnen ihre Türen

NRW In 450 Häuser kann man am Samstag und Sonntag (23./24.6.) beim Tag der Architektur in NRW schauen. Im Mittelpunkt steht diesmal das Theama Energie. Gelungene Sanierungen und Umbauten stellt die Architektenkammer vor, und private Hausbesitzer lassen die Besucher auch hinter sonst verschlossene Türen schauen. Und da können sich künftige Bauherren viel abschauen.

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Der Eingangsbereich der Klinik an der Brechtener Straße sieht bei Dunkelheit besonders reizvoll aus.

Die Halle des SAE im ehemaligen Bunker am Springerplatz.

Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt.

Der U-Turm in Dortmund mit dem Restaurant »View« unter der Kuppel präsentiert sich beim Tag der Architektur.

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist in Castrop-Rauxel zu besichtigen.

47 Quadratmeter Wohnraum bewohnt stehen im Schnitt jedem Deutschen in den alten Bundesländern zur Verfügung. Vor zehn Jahren waren es noch zehn Quadratmeter weniger. Das liegt daran, dass immer mehr Menschen immer länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Und das ist aber auch eine Herausforderung für den Klimaschutz. Den stellt der Tag der Architektur am Samstag und Sonntag (23./24. 6.) in den Mittelpunkt und öffnet Häuser, bei deren Bau oder Sanierung das Thema "Energie" genauso wichtig war wie Ästhetik und Funktionalität.450 Objekte sind am Wochenende in NRW zu besichtigen - Privathäuser ebenso wie Schulen, soziale Einrichtungen und Kirchen, die in Wohn- oder Geschäftshäuser umgebaut worden sind. - Von Aachen bis Xanten. Vom Feuerwehrhaus bis zum Sinnesgarten.

  • Dortmund ist mit 16 Häusern Spitzenreiter in NRW. Mit dabei ist der U-Turm als Beispiel für einen Wandel eines Brauereizentrums in ein Kreativquartier mit Museen. Unter dem Motto "Du und das U" gibt es am Samstag von 10-17 Uhr Architekturführungen und Kinderworkshops. Weitere interessante Ziele in Dortmund sind das Eventschiff im Hafen (23. und 24.6., 10-18 Uhr) und der Erlebnis-Besucherweg über das ehemalige Hochofenwerk Phoenix-West (23.6., 12-15 Uhr).
  • Bochum ist mit neun Objekten dabei. Spannend ist die Medienhochschule an der Metzstraße 23, die in einem ehemaligen Hochbunker entstanden ist (24.6., 10-18 Uhr).
  • In Castrop-Rauxel sind eine Feldsporthalle (23.6., 11-13 Uhr) und eine neue Werkstatt für behinderte Menschen, Am Förderturm 13, zu besichtigen (23.6., 13-17 Uhr).
  • Ebenfalls zwei architektonisch interessante Objekte präsentiert die Architektenkammer NRW in Lünen: Einen markanten Eingangsbereich hat das Krankenhaus Lünen-Brambauer erhalten. Gegenpol zu der dynamischen Fassade ist ein kleiner Raum der Stille (23.6., 14-16 Uhr). Eins von vielen Beispielen für umgebaute Gotteshäuser ist die Martin-Luther-Kirche in Brambauer, die farblich umgestaltet wurde und auch als Konzertkirche genutzt wird.
  • Witten ist die Sportstadt des Architekturtags und ist mit den energetisch sanierten Sporthallen der Hellwegschule und Hüllbergschule dabei. Außerdem mit einem Zweifamilienhaus an der Rauendahlstraße 28. Einen modernen Kubus als Anbau hat das Wohnhaus aus dem Jahr 1930 erhalten. Beim Tag der Architektur sind viele solcher modernen Anbauten in Kubus-Form und im Bauhaus-Stil zu besichtigen. Anreize fürs das eigene Haus oder die Wohnung kann man sich am Wochenende reichlich holen. Die Hausbesitzer öffnen zusammen mit den Architekten meist alle Türen und lassen die Besucher in die privaten Räume schauen.

Zu den interessantesten Objekten in der Region gehören auch ein Wohnhaus aus fünf Baukörpern an der Lönstraße in Wuppertal (23.6., 12-16 Uhr) und ein Baumzelt in Höxter, in dem zwei Personen mitten in der Natur übernachten kann.Das ist beim Tag der Architektur in der Region interessant:

 

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