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Räuber Hotzenplotz gibt "Impulse"

BOCHUM "Schrott, Schrott, alles Schrott", ruft der mottenzerfressene Hase und wirft die Demo-CDs vom Tisch. Im seltsamen Ambiente einer Raststätte an der Bochumer A 40 wollten Tom Stromberg und Matthias von Hartz gestern eine Vorstellung von ihren Jury-Sitzungen für das Festival Impulse vermitteln.

von Von Ronny von Wangenheim

, 05.10.2007
Räuber Hotzenplotz gibt "Impulse"

Das Kollektiv "She She Pop" gastiert bei den Impulsen.

So schlimm, wie "Das Helmit" mit seinen Puppen es spielt, steht es wohl nicht um die freie Theaterszene. Aus hunderten Produktionen wählte eine fünfköpfige Jury neun aus, die vom 21. November bis 2. Dezember um den ersten Preis spielen. Von der Barockoper über das Theater für nur einen Zuschauer bis zum Räuber Hotzenplotz reicht das Spektrum.

  Preis für den Sieger noch attraktiver

Der Preis hat beim 14. Festival, das erstmals von Hartz und Stromberg geleitet wird, an Attraktivität gewonnen. Der Preisträger wird mit Hilfe des Goethe-Instituts auf internationale Tournee gehen und bei großen Festivals in Berlin, Wien und Zürich spielen. Das nützt nicht nur den Bühnen, sondern auch dem Festival, das sich stärker im internationalen Geschäft etablieren will. Deshalb wurden auch erstmals zwei internationale Produktionen eingeladen. Die Impulse sind darüber hinaus Gastgeber für Kuratoren und Festivaldirektoren aus aller Welt.

  Festival rückt zusammen

"Das Festival soll zusammen rücken", betont Tom Stromberg. So werden an den Wochenenden bei fünf Halbmarathons und Marathons die Zuschauer Bus fahren und bis zu sechs Vorstellungen sehen - eine Überforderung, die gewollt ist. Insgesamt gibt es mehr als 60 Veranstaltungen an 13 Spielorten in Bochum, Düsseldorf, Mülheim und Köln. 775 000 Euro beträgt der Etat für das Festival der deutschsprachigen Off-Szene. Christian Esch, Direktor des veranstaltenden NRW-Kultursekretaritas betont: "Das ist fast doppelt so viel wie bisher."

  

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