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Buchkritik

Ray Celestin: „Höllenjazz in New Orleans“

New Orleans nach Ende des Ersten Weltkriegs: Ein unheimlicher Massenmörder treibt sein Unwesen in „Big Easy“.

Ray Celestin: „Höllenjazz in New Orleans“

Der Axeman hinterlässt an seinen blutüberströmten Opfern Tarotkarten in Ray Celestin Romandebüt „Höllenjazz in New Orleans“. Doch der Täter hat offenbar eine Schwäche – den Jazz. Denn er kündigt an, dass jeder verschont wird, in dessen Haus eine Jazzband spielt.

Nicht nur die Polizei ist dem Axtmörder auf der Spur, auch ein abgehalfterter Journalist und eine junge Detektivin, die mit dem talentierten Musiker Louis Armstrong befreundet ist. Ein vielversprechendes Debüt, spannend, atmosphärisch dicht, mit ungewöhnlichen „Helden“ und einem Hauch von Ironie. Sehr lesenswert. Gerne mehr davon.

Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans, 512 S., Piper, 16 Euro, ISBN 978-3-492-06086-8.

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