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Regisseur Chris Carter will neue Fans für X-Akten gewinnen

Chris Carter erfand "Akte X". 1956 geboren, studierte er Literatur, arbeitete als Journalist für ein Surf-Magazin und nahm 1985 eine Stellung im Hause Disney als Auftrags-Autor an. Für den morgen startenden zweiten Akte X-Spielfilm schrieb er das Drehbuch und führte Regie. Wir sprachen mit ihm.

Regisseur Chris Carter will neue Fans für X-Akten gewinnen

Chris Carter führte Regie im Akte X-Film.

 

Carter: Eigentlich hat die Fox bereits nach dem Ende der Fernsehserie einen weiteren Spielfilm angefragt. Ich habe seinerzeit einer Fortsetzung zugestimmt. Es haben sich in der Vorproduktion Probleme ergeben, es gab Meinungsverschiedenheiten mit der Fox über Details, Budgets, Produktionsstätten, die Schauspieler waren terminlich verhindert. Das zögerte das Projekt in die Länge und irgendwann schlief es ein. 2007 ist dann die Fox noch einmal an uns herangetreten und hat uns gesagt entweder jetzt oder das Projekt ist gestorben.

Mit welchem Ziel sind Sie an die neuen Planungen herangetreten?

Carter: Einfach einen guten Film zu machen.

Der zweite Spielfilm steht überraschenderweise für sich allein, er erzählt eine in sich geschlossene Geschichte und steht damit außerhalb der so genannten Mythologie der Serie.

Carter: Wir können mit einem Sommerfilm nicht nur das alte Fanpublikum ansprechen. Wir müssen auch einen Blick auf das Publikum werfen, das "Akte X" gar nicht oder kaum kennt. Ein heute 20jähriger Student war fünf Jahre alt, als die erste Episode ausgestrahlt worden ist! Das bedeutet, in der Zeit des großen Hypes war er noch ein Kind. Die Kunst ist es, dieses Publikum mit einer frischen, für sich stehenden Episode zu packen - und die Erwartungen des alten Fanpublikums zu erfüllen.

Was haben Sie nach dem Ende der Serie gemacht?

Carter: Pause. Nach zehn Jahren Stress fühlte ich mich nur noch ausgepowert, ohne Ideen. Ich musste mich etwas zurückziehen, um neue Ideen entwickeln zu können. Es hat gedauert, aber ich arbeite zurzeit endlich wieder an einigen neuen Projekten, die sich allerdings erst im Anfangsstadium befinden.

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