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Ausstellung bei WILO

Reich der Mitte malt meditativ

DORTMUND. Kaum zu glauben, aber China ist inzwischen der umsatzstärkste Kunstmarkt der Welt. Warum aber kennen wir alle nur Ai Weiwei? Warum kennen wir Kunstfreunde nicht die Bilder von Zhou Yangming oder Chen Ruobing?

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Malerei von Chen Ruobing, der in Düsseldorf lebt.

Frank Schlag (l.), Evi Hoch und Prof. Hans-Jörg Bullinger als Vorsitzender der Stiftung in der Ausstellung.

Um so interessanter, dass eine Dortmunder Stiftung die erste Ausstellung präsentiert, die abstrakte Malerei aus China und Deutschland zusammenbringt. Die Caspar Ludwig Opländer Stifung hat die Schau mit dem Titel "China - Germany: Abstract Painting today!" organisiert. Die junge Stiftung, die auch 55 Studenten allein in Dortmund mit "Deutschland-Stipendien" unterstützt, ist Hauptanteilseignerin des weltweit agierenden Pumpenherstellers WILO SE. Und so sind denn auch die 50 Gemälde im schicken Dortmunder Neubau des Konzerns zu sehen. Sie stammen von acht deutschen Künstlern (darunter Willi Otremba aus Dortmund) und acht Malern aus China.Glückszahl 8

"Die Acht ist dort eine Glückszahl", sagt Frank Schlag, Galerist aus Essen, der die Schau gemeinsam mit Stiftungsvorstand Evi Hoch realisiert hat. Besonders ungewöhnlich: Die Bilder von Zhou Yangming, der die Leinwand ganz gleichmäßig mit Abertausenden von Strichen bedeckt, bis sie wirkt wie ein pulsierendes Gewebe. Zarte Farbverläufe malt Shen Chen - ein Seelenverwandter von Susanne Stähli aus Witten, die aber deutlich kräftigere Farben bevorzugt. Hinter einem Muster aus Punkten changieren die Leinwände von Chen Qiang hypnotisch.Sehenswerte Schau

Gerade die Werke aus China ruhen in sich, fordern zur meditativen Betrachtung auf und strahlen dabei eine unaufdringliche Modernität aus. Sehenswert!

 

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