Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Buchkritik

René Freund: „Ans Meer“

Eine hübsche Wohlfühl-Geschichte, die man sich auch gut als Kinofilm vorstellen kann, hat René Freund mit seinem unspektakulären Roman „Ans Meer“ geschrieben.

René Freund: „Ans Meer“

Der dicke Linienbus-Fahrer Anton hat sich in seine Nachbarin Doris verliebt. Doch da das Muttersöhnchen schüchtern ist, muss eine ungewöhnliche Tat her, damit er in Doris’ Augen als Held da steht – und so vielleicht auch den hustenden Mann auf ihrem Balkon vertreiben kann.

Praktischerweise bittet die krebskranke Carla Anton, sie ans Meer zu fahren, nach Italien, dem Ort ihrer Kindheit. Im Bus sitzen noch einige Schulkinder, doch bis auf einen, der nur widerwillig mitkommt, sind die anderen von der Reise begeistert.

Roadtrip wird mit Liebe belohnt

Auf dem Roadtrip stellt der Autor die Mitreisenden vor und gibt Einblicke in das Verhältnis von Anton und Doris. Nicht nur Letztere verfolgt den Bus, sondern natürlich auch die Polizei. Zwar muss Anton für eine Zeit ins Gefängnis, doch die Liebe gedeiht prächtig.

René Freund: Ans Meer, 144 S., Deuticke, 16 Euro, ISBN 978-3-552-06363-1.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Im Kino

„Halaleluja“ macht als Multikulti-Schwank viel Spaß

Dortmund „Halaleluja – Iren sind menschlich“ ist ein augenzwinkernder Multikulti-Schwank, der in Irland spielt und neben seiner Botschaft viel gute Laune verbreitet.mehr...

Buchkritik

Katharina Herzog: Zwischen Dir und mir das Meer

Dortmund In ihrem ersten Amrum-Roman, „Immer wieder im Sommer“, den Katrin Koppold unter dem Pseudonym Katharina Herzog geschrieben hat, hatte Lena eine Nebenrolle. Nun hat die Münchnerin Lena zur Hauptfigur ihres Amrum-Romans „Zwischen Dir und mir das Meer“ gemacht.mehr...

Im Kino

„Am Strand“ erzählt vom Schmerz einer Liebe

Dortmund Junge trifft Mädchen – die älteste Geschichte der Welt. Edward stolpert im Film „Am Strand“ in eine Versammlung von Anti-Atom-Aktivisten, als sein Auge auf Florence fällt. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch die Beziehung bekommt auf tragische Weise einen Knacks. Getragen wird der Film von fabelhaft guten Darstellern.mehr...

Schauspiel Essen

Im Grillo-Theater ist 2018/19 „alles umsonst“

Essen Nach der Jubiläumsspielzeit 2017/18, die unter dem Motto „Wer zahlt die Zeche?“ steht, ist das Motto des Grillo-Theaters Essen in der Saison 2018/19 „Alles umsonst“. Allerdings nicht mehr bezogen auf den Bergbau, sondern auf Entwicklungen in Europa und der Welt. Es gibt auch eine Uraufführung.mehr...