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Roberto Ciulli inszeniert Koltès‘ Verdammte

Ruhrfestspiele

Hinten die Mauer, rechts ein verkümmerter Baum, überall Sand. In dem liegt scheinbar eine Leiche, Gesicht nach unten, was keinen kümmert. Nach 40 Minuten erhebt sie sich. Es ist der Hausdiener Aziz, den man nicht weiter beachtet. "Nur" ein Araber.

RECKLINGHAUSEN

von Kai-Uwe Brinkmann

, 07.06.2015
Roberto Ciulli inszeniert  Koltès‘ Verdammte

Adrien ( Steffen Reuber, M.) trift sich mit den Bombenlegern (Rupert J. Seidl, l., Klaus Herzog).

In diesem Bild steckt schon ein Thema von Bernard-Marie Koltès' "Rückkehr in die Wüste", das in Roberto Ciullis Inszenierung vom Theater an der Ruhr bei den Ruhrfestspielen zu sehen ist. Es geht um Rassismus, Kolonialismus, um den Algerienkrieg, um die Kleingeistigkeit in der französischen Provinz, die bei Koltès die wahre menschliche Wüste ist. Darum der Sand im Bühnenbild von Gralf-Edzard Habben.

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